{"id":522,"date":"2019-01-05T18:10:29","date_gmt":"2019-01-05T18:10:29","guid":{"rendered":"http:\/\/erlebnis-weltreise.de\/?p=522"},"modified":"2019-01-05T18:12:19","modified_gmt":"2019-01-05T18:12:19","slug":"indien-2008","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/erlebnis-weltreise.de\/?p=522","title":{"rendered":"Indien 2008"},"content":{"rendered":"\n<h3><br><\/h3>\n\n\n\n<p>Dienstag, den 6. Mai 2008\n<\/p>\n\n\n\n<p><strong> 6. Mai 2008 BRUNNEN<br> <\/strong>Der Brunnen ist endlich fertig und ihr koennt ihn anschauen\u2026\u2026.Wer Kaufinteresse hat bitte, bitte bei mir melden\u2026..<br> Der <strong>Preis<\/strong> fuer den <strong>Brunnen<\/strong> liegt bei <strong>2.600<\/strong> Euro !!!<br> Er wurde schon viel gelobt und erfreut sich grosser Beliebtheit, mein Schmuckstueck. Bin auch selbst ganz gluecklich\u2026..<\/p>\n\n\n\n<p>ist an der Zeit Auroville endlich zu verlassen. Am Mittwoch geht es nun\nweiter nach Nepal. Leider hat sich das alles verschoben, weil es zum Beispiel\nmanchmal nicht so einfach ist ein Zugticket zu bekommen. Das geht nach Kontingent\nund wenn das alle ist, ist es fuer Pondy alle und dann gibts keine Tickets\nmehr. Und dann kann mann auch nur 5 Tage im vorraus die Tickets kaufen, wenn\ndas Reisedatum dann am 6. Tag ist, dann muss man wiederkommen. Ich weis nicht,\nob das gerade nur Ferienzeitregelung ist oder immer so ist, auf alle Faelle bin\nich 4 Tage lang immer nach Pondy nur um das Zugticket zu bekommen, weil ebend\nauch die Computer abstuerzen und es dauert den halben oder auch den ganzen Tag\num das in Ordnung zu bringen, dann war im gamzen Land Streik und so geht ein\nTag nach dem anderen ins Land\u2026..<br>\nIn der zwischenzeit ist mein Brunnen fertig und ich bin ganz gluecklich nach\nall dem: Wie machen wir den dass?\u2026..Ein Loch durch den Stein, mit einem zu\ndicken Bohrer, wo dann im Gegenzug die Pumpe nicht mehr drann passt\u2026\u2026es wurde\ngeknobelt und gebastelt und das mit Erfolg\u2026.ich fuehle mich da im Workshop\nimmer ganz woh. Da ist irgendwie eine schoene Atmosphaere und der Chef ist auch\necht prima.<br>\nIch goenne mir jetzt immer mal eine Ayurvedamassage. Ich habe endlich jemanden\ngefunden, dem ich vertrauen kann und die Qualitaet stimmt. Zu einer Ausbildung\nreicht die Zeit gerade nicht mehr. Das wuerde ich machen, wenn ich wieder\nkomme. Aber jetzt will ich erst mal zum Annapurna, befor dort das Wetter wieder\nregnerisch wird\u2026..ich freue mich schon auf die Natur und die Berge\u2026..<\/p>\n\n\n\n<p><strong>28.April 2008 AUROVILLE<\/strong>Manchmal ist es gar\nnicht so leicht auf Reisen focusiert\nund zentriert zu bleiben und ich bekomme manchmal schon auch kleine Sinnlosigkeitskrisen. Manchmal,\nda frage ich mich, was will ich wirklich. Es ist unterwegs schwieriger etwas Gutes kongret auf die Beine zu stellen.\nIch helfe hier und da aus und Alle sind gluecklich,\nnur habe ich das Gefuehl,\nes bringt mich nicht so\nrecht weiter. So frage ich mich, was mich weiter bringt und das kann ich im\nMoment leider recht schwer erfassen.<br>\nAuf jeden Fall geht es naechste Woche weiter nach Norden oder noch nach Kerala.<\/p>\n\n\n\n<p>Indien scheint mir generell nicht gut geerdet zu sein und Auroville ganz speziell. Je laenger ich hier bin, um so\ntiefer tauche ich ein, und um so mehr spuere\nich, was unfair oder nicht\nsauber lauft. Und dennoch so vieles ist wunderschoen hier in Auroville. Es sind\nso viele liebevolle Details, die ich jeden Tag entdecken kann. Auroville hat\nsehr viel von Lemuria und auch die Menschen hier. Vieles, was ich in meinen\nVisionen zu Lemuria gesehen und gefuehlt habe ist hier lebendig. Das gibt mir\nsehr viel Mut und Kraft.<br>\n<br>\n<strong>\n \n\n \n\n \n<br>\n22.April 2008<\/strong><br>\nAuroville ist inzwischen wirklich Heimat, weis noch gar nicht, wie ich hier\nwieder weg komme\u2026Die letzten beiden <strong>Aurovill &#8211; Deutschlandtreffen<\/strong>\nhaben uebrigens bei Anne und Rudi auf dem <strong>Gut Frohberg<\/strong>\nstattgefunden\u2026..so schliesst sich der Kreis wieder\u2026<br>\nIch helfe im Moment bei verschiedenen Projekten mit aus, wie dem geladenen\nWettbewerb fuer den Indischen Pavellion fuer die Weltausstellung in China. Da\ngeht es um eine ueberzeugende Praesentation von einer Menge guter Ideen.<br>\nGestern war <strong>Earth Day in Auroville<\/strong> mit\nAusstellungspraesentation und diese Woche laufen jede Menge gute Filme zum\nThema Alternative Energien und Umweltschutz.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>18. April 2008<\/strong>Jetzt ist das Seminar beim Earth Institut erstmal vorbei und wir hatten\nheute noch viel Spass beim Bau von verschiedenen Kuppeln. Wenn mann es selber\ntut kappiert mann am besten, was alles nicht funktiniert\u2026\u2026es ist eigetlich ganz\neinfach, doch die Problemchen stecken dann doch im Detail\u2026.es hat nicht alles\ngehalten\u2026.<br>\nIch bin heute wieder umgezogen ins Youth Camp und geniesse meine lieben Freunde\nvon dort\u2026..Naechste Woche ist noch einmal intensiv Sprachenlernen angesagt.\nMich nervt es, dass ich weder Spanisch noch Franzsoesisch so gut kann, dass ich\nmich mal eben Unterhalten kann\u2026..Es ist zwar nicht meine Lieblingsaufgabe mit\ndem Sprachenlernen, aber ich kann es gleich gebrauchen, weil ja Spanier und\nFranzsosen hier sind und das motiviert dann doch. Ja, das ist gerade alles\nrecht irdisch, doch die Philosophie von der Mutter und Sri Aurobindo ist auch\nsehr praktisch orientiert. Sonst gaebe es ja auch Auroville nicht. Das ist was\nganz real erschaffenens. Ich habe die letzten Tage viel die Buecher von der\nMutter gelesen, einfach, weil es mich interessiert, was es mit ihr und\nAuroville so auf sich hat. Eines ist Fact: Auroville ist ein besonderer Ort und\nich moechte gerne noch mehr davon ergruenden\u2026\u2026..<\/p>\n\n\n\n<p><strong>12.April 2008 AUROVILLE<\/strong><strong>\n \n\n \n<br>\n<em>&gt;Wir arbeiten auf der Baustelle und das im Team<\/em><em><br>\n&gt;Ein sehr schoenes Haus hier in Auroville im Japanischen Stil<br>\n<\/em><br>\n<\/strong>Ich habe den ersten Teil des Seminars bei Satpreme absolviert. Die\nletzten Tage ging es darum zu lernen, wie mann die Erde vor Ort auf die\nBautauglichkeit untersucht und analasiert, was mann zusetzen muss, wieviel Sand\nund wieviel Zement und so weiter, wie mann kalkuliert und Kosten vergleicht.<br>\nNaechste Woche lernen wir noch, wie mann Kuppeln und Tonnengewoelbe herstellt\nund mauert.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>AUROVILLE &#8211; MATRIMANDIR 5.April 2008<\/strong>Ich bin umgezogen und mache Haussitting fuer ein wunderschoenes Haus eines\nArchitekten. Das heisst, ich bewohne das Haus, fuer die Zeit, wo der Besitzer\nim Urlaub ist, damits nicht leer steht.<br>\nJa und nun hat der Manfred ein Haus mit einem achteckigen Grundriss und einem\nachteckigen Raum mit einer Kuppel und einem sechseckigen Schlafzimmer und einem\nAussentrockenklo und nur Solarstrom und Regenwassertank und kuhlegedemmten Dach\nund so weiter\u2026\u2026..auf jeden Fall- ich fuehle mich total wohl in meinem neuen\nReich und kann endlich mal wieder richtig ohne Kopfhoerer Musik hoeren und es\ngibt vier Katzen und viele spannende Buecher\u2026\u2026.und eine Kueche\u2026\u2026hmmmm.Ich bin\njetzt auch oeffter mal im Matrimandir, was ja das Herzstueck von Auroville ist\nund geniesse die weisse Stille. Der Raum ist total in weiss gestaltet mit einer\nrecht kleinen Offnung in der Kuppelmitte und darunter steht eine riesige\nBergkristallkugel, die durch Lichtbrechung den ganzen Raum erhellt\u2026\u2026.Das ist\necht ein toller Raum. Klar rund und fuer mich hat er etwas ganz reines, ganz\nklares, zentriertes und ausgerichtetes.<br>\nDazu gibt es noch 12 Raeme ( Peddels) in 12 verschiedenen Farben, in die mann\nnoch gehen kann. Sie haben jeweils ein Thema und eine spezielle Energie. Das\nganze setzt sich dann in der Aussenraumgestaltung fort in 12 Gartenabschnitten\n(die werden gerade noch gestaltet)<br>\nDie Abendveranstaltungen sind auch immer wider toll. Gestern war eine Musik und\nTanzauffuehung mit traditionellem Indischen Tanz und Repp und Rockn Roll\u2026.alles\nvon Leuten, die hier Leben. Das war eine wilde Mischung aber die Inder hier\nhaben das echt gefeiert.<br>\nHeute Abend ist privates Mantrensingen und kochen bei einer Freundin. Es ist\nlangsam wie in Dresden, mann trifft sich mit Freunden und ist zu Hause. Der\nUnterschied, die meisten Dinge sind von kurzer Dauer, sodass ich sie immer im\nhier und jetzt geniessen muss\u2026.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Auroville 1.April 2008<\/strong>Mein erster Brunnen wird nun produziert und bearbeitet, und das nicht von\nmeinen Haenden, sondern von Tamilhaenden. Die verstehen ihr Handwerk sehr, sehr\ngut und ich sammle meine Erfahrungen, wie ich mich verstaendlich mache auf\nEnglisch und ueberhaupt, denn es muss schon so werden wie ich das will.<br>\nNach der Regenzeit ist es nun unertraeglich heiss hier und ich muss meinen Tag\nso organisieren, dass ich die Morgen und Abendstunden nutze, und dazwischen\neine Outside-pause mache. Es sind immer wieder sehr schoene kulturelle\nAngebote. Gestern war im Tibetischen Pavilion ein Klangschalenkonzert, den\nAbend davor ein Rock-Poppkonzert und dann gibt es auch gute Kinofilme\u2026.Das\nerfreut mich so sehr, weil ich das manchmal schon vermisst habe auf meiner\nReise- gute kulturelle Inspiration. Ich finde immer wieder Menschen, die in\naehnlicher Form unterwegs sind wie ich. Katja zum Beispiel als reisende\nKuenstlerin in Textilgestaltung setzt ihre Ideen in Asien um, nutzt die guten\nStoffangebote und die tollen Schneider und irgendwann wird das alles wieder\neingepackt und es geht weiter\u2026..<strong>\n \n \n \n\n \n\n \n\n \n<br>\n24.Maerz 2008 &#8211; BRUNNEN<br>\n<\/strong>Heute nun endlich, wie versprochen die neuen Brunnenmodelle \u2026\u2026<br>\nDie Brunnen werden in Granit gefertigt und koennen in den verschiedensten\nMasstaeben bis ca 2.00m Hoehe angefertigt werden. Granit eignet sich wegen\nseiner Haerte ganz besonders fuer den Aussenbereich, wie den Garten, den\nHauseingangsbereich oder die Terasse. Der polierte schwarze Granit ergibt eine\nglatte, glaenzende edele Oberflaeche.<br>\nAuf Wunsch wird eine flache Schal (Aussenseite unbearbeitet &#8211; Innenseite\npoliert) aus Granit dazu gefertigt.Wer mehr ueber das Material wissen moechte\nschaut auf die Hompage unter <strong>www.mirastone.com<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>\n \n\n \n<br>\n<\/strong><em>Steinproduktionsmaschine mit Satpreme im Earthinstitute<\/em>Hier arbeite ich nun mit auf der Baustelle bei der Realisierung von\nRealization. Es ist recht muehsam, wenn jeder Stein erst hergestellt werden\nmuss und die Erde gesiebt wird. Na klar die Indische Gemuetlichkeit ist immer\nwieder zu spuehren und so ist es Meditation in Aktion\u2026..<\/p>\n\n\n\n<p>23.Maerz 2008 -Palmblattbibliothek &#8211; die Zweite<br>\nEs scheint wieder die Sonne, und meine Zurueckgezogenheit geht langsam wieder\nin mehr Offenheit ueber. Ich war mit einem Freund in einer Palmblattbibliothek\nin Vaitheeswarankoil ca. 100 km von Auroville entfernt.<br>\nHier wurde der linke Daumeabdruck von mir gewuenscht, und von den Maennern der\nRechte.<\/p>\n\n\n\n<p>\n \n<br>\n&lt; <em>mein Palmblatt<\/em><br>\nDann wurde das erste Buendel Palmenblaetter geholt und begonnen durchzugehen,\num nach dem richtigen Blatt zu suchen oder es besser gesagt zu finden. Dabei\nwerden einem Teile der eizelnen Blaetter vorgelesen und jedes dieser\nPalmenblaetter ist von einer anderen Person. So wird versucht herauszufinden,\nwelches von Dir oder in dem Falle von mir ist. Dabei gibt mann auf die Fragen ,\nwie z.B. Heisst Du Claudia? Hast Du eine Schwester? Deine Eltern leben noch?\nSie leben nicht mehr gemeinsam?\u2026\u2026.Und so weiter einige Antworten. Wir haben\nhinterher disskutiert, in wie fern die Beantwortung der Fragen mit in die\nAngaben ueber Dich mit einfliessen.<br>\nDarueber sind wir uns nicht sicher.<br>\nFakt ist, irgendwann wurde ein Blatt gefunden, das Begann mit: Dein Name ist\nMartina &#8211; das hatte ich vorher bei den Fragen nicht benatwortet &#8211; Du bist die\nJuengste in der Familie. Deine Eltern leben noch. Sie leben zusammen in einem\neigenen Haus, Du bist im Oktober geboren, Du hat einen Bruder, Dein Vater ist\nnicht bei bester Gesundheit derzeit, Deine Eltern heissen\n\u2026..und\u2026..(Datenschutz) hat aber gestimmt, Dein Vater ist im Bereich Hausbau\ntaetig. Deine Eltern sind verheiratet und sind auch nur einmal verheiratet. Du\nbist am 5. geboren und am Abend. Dein Geburtsjahr ist 1974. Deine Eltern\narbeiten nicht mehr im Moment und so weiter\u2026Das war das Blatt um mich zu\nfinden. Das hat echt alles gestimmt und dann wurde ein neues Buendel\nPalmenblaetter geholt um mehr zu finden. Das wurde dann alles auf Alttamil\nabgeschrieben und im Anschluss auf Englisch uebersetzt. Ich bekomme in den\nnaechsten Tagen noch die schriftliche Uebersetzung auf Englisch davon. Anstatt\nEuch jetzt zu erzaehlen, was da alles drinne stand, wuerde ich Euch lieber mal\nfragen, wie soetwas geht? Es geht in der gleichen Erlebnisdichte und der\nBeschreibung meines Lebens weiter, wie es da schon war mit der bisherigen\nSituation, inklusive meines Todestages. Echt ein Datum. Mal abgesehen davon, dass\nmir das relativ egal ist, ist es dennoch verwunderlich, dass es soetwas gibt?\nSo stellt sich mir die Frage, wie funktioniert so etwas und wie frei sind wir\nin den Entscheidungen unseres Lebens?<br>\nDiese Palmenblaetter liegen da seit ca.5000 Jahren und werden immer mal\nabgeschrieben, wenn es noetig ist zum Erhalt der Informationen.<em>Link:<\/em>\nwww.auroville.org<br>\nDie letzten Tage hat es geregnet und es gab keinen Strom in Teilen von\nAuroville. Das ist hier schon fast alltaeglich, dass der Strom mal weg ist und\nalle gehen damit ganz gelassen um. Es gibt Notstromagregate und Kerzenlicht &#8211;\nauch ganz gemuetlich. Gekocht wird ja mit Gas, da ist also kein Problem. Ja\nwenn ich mir das mal in Deutschland vorstelle\u2026..das faellt mir direkt schwer.<\/p>\n\n\n\n<p>Neuigkeiten fuer meine Brunnenkunst. Es haben sich wunderbare Kontakte hier\nergeben, sodass ich jetzt meine Brunnen, die ja bisher aus Speckstein eher\nkleiner waren in groesseren Masstab in Granit fertigen zu lassen. Groessen um\ndie 2,00m Hoehe oder auch greosser sind leicht Moeglich. (Natuerlich ist auch\nder Transport kein Thema.)<br>\nDer polierte Granit sieht super edel aus und ich bin dabei ein Brunnen Design\nzuentwerfen und zu gestalten. In den naechsten Tagen gibt es die ersten Fotos.<br>\nWer Interesse an einem edlen Brunnen in Granit hat, in welcher Groesse auch\nimmer, sollte sich bei mir melden\u2026.<br>\n<strong>5.Maerz 2008 &#8211; AUROVILLE<\/strong><strong><br>\n<em>Link:<\/em> <\/strong>www.auroville.org<br>\nIch geniesse jeden Tag das Meer und 17.00 die gemeinsame Meditation am\nStrand\u2026das Meer, der frische Wind, die Weite und die ewige Sonne\u2026.das ist immer\nwieder schoen und traegt zu meinem Wohlbefinden bei. Im Youth Camp ist staendig\nBewegung, die Gaeste kommen und gehen\u2026im Moment sind eine Menge Deutsche\nda\u2026\u2026Ich bewege mich mit meinem Indischen Fahrrad &#8211; gibts nur ohne Licht &#8211; und\nlass mich immer mal auf dem Fortbewegungsmittel Nr.1 mitnehmen &#8211; dem Motorad\u2026.<br>\nDas mit dem Hausbau verzoegert sich, mann wartet auf ein Schriftstueck\u2026die\nIndische Gemuetlichkeit\u2026.Eile kennt mann hier nicht\u2026.<br>\nIn Auroville zu leben scheint auch nicht ganz einfach\u2026fuer mich als Gast ist es\nkein Problem. Wer hier allerdings wirklich leben will hat es nicht ganz\neinfach. Es ist ja ein Modell, dass versucht ohne Geld auszukommen (laut\nInternet), was alerdings nicht stimmt..Es gibt zwar ein Accountsystem, aber da\nbraucht es auch Geld\u2026.das ist schon ehrer ein Kredit\u2026. Es wird hier sehr wenig\nan Lohn gezahlt, sodass mann schon schauen muss, wo Geld herkommt und viele\nleben hier auch halbe Zeit hier und halbes Jahr in Europa\u2026Andere leben hier in\nAurovill bekommen aber Auftraege aus anderen Staedten und viele sind auch\nwieder gegangen, weil es nicht so leicht ist. Es gibt wie ueberall Machtkaempfe\nund unterschiedliche Interessen\u2026..Auch bei den Architekten und\nStadtplanern\u2026.die einen wollen, dass es weiter waechst und die grosse Vision\numgesetzt wird und die Anderen meinen, ist doch nicht noetig\u2026..so ist das auch\nmit den Gaesten\u2026.schoen, dass sie da sind, aber Auroville ist nicht fuer Jeden,\nsodass es nicht wirklich leicht ist sich hier zurechtzufinden und\nherauszufinden, wo was stattfindet\u2026.Es gibt eine Wochenzeitung mit\nVeranstaltungen, aber die kann mann nicht kaufen sondern nur an verschiedenen\nOrten anschauen und die ist unuebersichtlich\u2026..wenn mann dann mal fragt, warum,\ndann ist es ebend genau das, dass es Leute gibt, die das gar nicht wollen, dass\nes durchsichtig ist\u2026<br>\nDas ist jetzt mal geplaudert aus den Erfahrungen, die ich hier so mache, und\nwas ich hier so mitbekomme.<br>\n<strong>\n \n\n \n\n \n<br>\n1.Maerz 2008 &#8211; AUROVILLE<br>\n<\/strong><em>Link:<\/em> www.auroville.org<br>\nIch bin immer noch in Auroville und ich geniesse es hier zu sein. Sehr viel von\nden Dingen im Zusammenleben, die ich mir immer gewuenscht habe finde ich hier\nin diesem Stadtexperiment vereint verwirklicht. Der 40. Jahrestag der Gruendung\nvon Auroville wurde im Amphietheater mit einer Morgenmeditation 5.00 gefeiert\nund es war voll wie wohl noch nie. Sehr, sehr schoen, wenn so viele Menschen\nzusammenkommen um gemeinsam zu meditieren und in Stille zu sein. Es sind auch\nmanchmal die kleinen Dinge, die hier mein Herz beruehren und diesen Ort zu\netwas besonderen machen. Es gibt vor jedem oeffentlichen Gebaude einen\nSeerosenteich und da begruessen mich immer Seerosen auf meinem Weg. Dann gibt\nes so etwas wie offentliche Mittagsessenplaetze, wo mann am Bufett essen kann\nund immer wieder Menschen trifft.<br>\nGestern war ich zum GOLDEN DAY im Ashram in Pondechery, das Zimmer von der\nMutter besuchen. Das ist immer nur am 29.Feb. &#8211; sprich aller 4 Jahre- Es ist\nunglaublich, die Mutter ist laenger tot, wie ich lebe und es kommen Tausende\nvon Menschen um das Zimmer zu besuchen\u2026.Das war wirklich ein in der Schlange\nstehen und duchlaufen. Mann konnte nicht stehenbleiben\u2026..Alles schoen\ngeschmueckt mit Blumen und sehr festlich die Stimmung.<br>\nDann war vorgestern noch ein Symposium zu Auroville und seiner Zukunft und\nVergangenheit\u2026.auch sehr interessant. Die Leute hier glauben ja immer mal, dass\nich Aurovillaner bin und hier leben wuerde\u2026\u2026ich wuerde hier wirklich gut her\npassen, da haben sie nicht unrecht\u2026.<\/p>\n\n\n\n<p><br>\n<strong>\n \n\n \n\n \n<br>\n27.Februar 2008 -AUROVILLE<br>\n<em>Link:<\/em> www.auroville.org<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Gestern\nhabe ich einen sehr schoenen Workshop vom Auroville Earth Institute besucht zur\nArchitekutr www.earth-auroville.com hier in Auroville und auch zu verschiedenen\nProjekten anderswo auf der Welt. Uns wurden viele realisierte Beispiele von\nArchitektur gezeigt, die aus der Erde vor Ort gebaut wurden und wir wurden\npraktisch geschult, wie wir Erde auf ihre Brauchbarkeit und Verwendbarkeit hin\nueberpruefen koennen. Wir haben die Steinpressmaschine kennengelernt und selber\n30 Steine produziert\u2026\u2026.Es scheint hier vieles unkomplizierter zu sein. Naechste\nWoche werde ich an einem Haus mit bauen\u2026\u2026Ich werde sehen, wie das wird und ist.<br>\nDann war ich in den letzten Tagen zu einem wunderschoenen Konzert und einer\nTanzperformance. Endlich mal wieder richtig gute Kultur\u2026<br>\nIch war fuer ein Examen ein Klient in Wastu, was Wasser Shiatshu ist und das\nwar eine ganz tolle Erfahrung fuer mich.<br>\nGestern habe ich mich mal wie in Dresden gefuehlt\u2026.viele Freunde, mann fragt\nmich, ob ich hier Auroviller bin und sooo schoene Musik\u2026\u2026\u2026\u2026unter den Sternen.\nDann habe ich noch eine kleine Heilsitzung gegeben und dann ist ein Tag fuer\nmich rund\u2026..<br>\nIch sende an Euch allen eine riesen Portion Sonnenschein und Waerme\u2026.hier ist\nes ganz schoen heiss.<strong>22.Februar 2008<\/strong> <em>Link:<\/em> <strong>www.auroville.org<\/strong><br>\nIch bin in <strong>Auroville<\/strong> in der<strong> \u201cStadt der Zukunft\u201d.<\/strong> Wer mehr uerber\nAuroville wissen moechte schaut einmal auf die <strong>Hompage. www.auroville.org<\/strong><br>\nEs ist eine Stadt mit 2000 Einwohnern aus ca 40 Nationen, die von Sri Aurobindo\nund der Mutter vor 40 Jahren gegruendet wurde. Es ist eine Stadt, die aus einer\nVision, dem Ideal einer Gemeinschaft entstanden ist. Die Menschen hier leben in\neiner geistigen Verbindung miteinader und das Zentrum ist ein rundes Gebaude\nals Meditationsraum der Stille mit einem Kugelkristall in der Mitte.<br>\nAnsonsten fahren hier fast nur Fahrraeder und Mofas, es wird oekologische\nLandwirtschaft betrieben, es git alternative Schulen fuer die 800 hier lebenden\nKinder und Gaesthauser fuer solche Leute wie mich. Es ist viel ruhiger und\nsauber und gruener, wie sonst in Indien. Sie haben hier Millionen von Baeumen\ngepflanzt. Ich selbst bin sehr schoen untergekommen, obwohl es hier sehr voll\nist, weil 40 jaehriger Geburtstag ist. Ich habe das erste mal wieder ein\nSchwimmbecken zum Bahnenschwimmen und zum Graulen\u2026.das erfreut mein\nHerz\u2026..gleich neben meiner Unterkunft.Es gibt hier jede Menge Angebote fuer\nKunst, Ausstellungen, Heilung, Architektur, oekologischer Anbau, Kinder und\nErziehungsmodelle und so weiter\u2026.Ich kann hier auch mit Arbeiten oder mich in\nAyurveda ausbilden lassen. Ich werde sehen. Auf jeden Fall bleibe ich hier\njetzt ein paar Tage.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>18.\nFebruar<br>\n<\/strong>Ich bin in Mamalapuram am Meer und geniesse ein privates\nZimmer und ein bischen mehr Ruhe als in den groesseren Staedten. So richtig\nRuhe gibts hier wohl nie. Das Leben ist quirrlig und wuselig. Ich kann es aber\nganz gut abhaben, auch wenn es schwer zu verstehen ist, wie es funktioniert. Es\ngibt hier halt keine Verkehrsregeln oder Schilder, es wird gehupt und das\nregelt alles. Ich war in den letzten Tagen in den Tempeln hier unterwegs, die\nwohl auch wegweisend waren fuer Indien. Es sind schoene Kunstwerke, ich kann\nder Religion hier aber leider nach wie vor nicht so viel abgewinnen. Ich war am\nSonntag auch in Kalapuram, was ein Pilgerort ist, wo viele Hochzeiten\nstattfinden und da waren hunderte von Indern, die Frauen in den schoensten\nSaris aber mir bleibt es fremd \u2026..und wenn dann mitten im heiligen Tempel eine\nNeonroehre haengt, dann bin ich nicht so fuer zu haben. Ueberhaupt ist das hier\nalles etwas unromantisch. Der Muell an den Straenden. Die Inder sagen einfach,\nda ist doch gar nichts\u2026und die vielen bettelnden Menschen, auf der anderen\nSeite auch Reichtum. Eigenlich muesste es denen nicht so schlecht gehen, es ist\nbloss schlecht verteilet und die Reicheren scheint die Armut nicht so zu\ninteressieren. Das lebt alles so nebeneinader her\u2026Die Kuh, der Hund, der Affe ,\nder Bettler und der Pascha\u2026und alles wuseld durcheinander\u2026.Na mir kommt es\nmachmal vor, wie ein Schauspiel. Ich braeuchte hier nichts zu tun ausser\nzuschauen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Mit\nleben in einer Indischen Familie<\/strong><br>\nIch wurde gestern von einem Indischen Paar nach Hause eingeladen. Da wir im\nBuss unterwegs waren, meinten sie, ich solle einfach mit uebernachten. Ich\nwollt erst nicht so recht, habe es dann aber doch gemacht und konnte somit das\nerste mal mit in einer Indischen Familie leben. Da wird echt ohne Bettdecke\ngeschlafen und klar auf dem Boden gegessen, aus dem Brunnen das Trinkwasser\ngeopumpt und einen kleinen Altar gibt es auch. Dann gibts auch einen Fernseher\nund die Kueche zaubert schnell ein gutes Essen fuer mich von der Frau des\nHauses mit viel Liebe zubereitet. Die Kinder quirrlen irgendwie dazwischen und\nalle schlafen in einem Bett. Spielsachen und Kinderzimmer gibts nicht. Ich habe\ndann in dem Wohnzimmer auf dem Sofa ganz geruhsam geschlummert. Am naechsten\nMorgen beginnt das Leben gegen 5.00\u2026.<br>\n<strong>15. Februar<br>\nNun, wie war es in der Palmblattbibliothek<br>\n<\/strong>Na eigentlich war der erste Teil am Voraben, da war ich zu einer\nallgemeinen Lesung. Das hat mir geholfen mich mit den Gegebenheiten besser\nvertraut zu machen. So eine Lesung ist mehr ein Gesang, wie eine Lesung. Und\ndann habe ich das Erste echte Palmblatt gesehen. Das ist ein ganzes Buendel,\nfein saeberlich mit Schnueren zusammengebunden. Wie wurde nun ausgewaehlt, was\ngelesen wird? Dazu wurde ein Orakel befragt, welches aus Muscheln besteht- ich\nweis nicht sogenau wonach noch- wurden die Seiten ausgesucht und dann wurde das\nganze feierlich ueber Mikrofon vorgetragen &#8211; wie gesagt eher gesungen- auf\nBali. Es waren ca 16-20 Inder und Inderinnen awesend. Ich habe dann im Nachgang\nmal gefragt, was das Thema war, und mir wurde gesagt, es war fuer jeden etwas\npersoenliches dabei. Dann gab es persoenliche Beratungen, aber ohne Palmblatt.\nAllerdings nicht fuer mich, denn ich war ja fuer heute bestellt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Nun\nzu dem heutigen persoenlichen Termin:<br>\n<\/strong>Ich war nicht alleine da, aehnlich wie am Vorabend haben\nsich verschiedene Menschen versammelt und es wurden erst noch die persoenlichen\nFragen eines Paerchens besprochen. Dann sassen da wieder ca. 15 Leute und ich\ndachte, na wie werden sehen. Dann wurde ich nach vorne gebeten und musste\nmeinen Namen und Geburtstag aufschreiben und dann die \u201cMuschelorakell\u201d legen.\nDas sagte dann offensichtlich etwas aus\u2026.Dann wurde wieder ein Buendel\nPalmblaetter genommen, die richtige Stelle gesucht und dann wie auch schon am\nVorabend wurde das ganze laut per Mikrofon vorgetragen. Wieder dieser\nfeierliche Singsang. Ich war etwas verunsichert. Sollte das jetzt wirklich\nueber mich sein. Ich hab ja nix verstanden. War ja wieder auf Hindi\u2026.na ich\nweiss, der Sri R.V. Ramani Guruji kann auch gut Englisch \u2026\u2026.na aber es konnt\neigentlich nur so sein, denn ich hatte das ausgewaehlt\u2026..ja und irgendwann\nbegann die Uebersetzung auf Englisch\u2026Ich habe nur die Themen von jetzt an\nerzaehlt bekommen. Hier eine kurze Zusammenfassung\u2026.Ich werde in Zukunft wohl\nimmer viel Reisen und international Arbeiten. Klar, die Spiritualitaet spielt\neine grosse Rolle. Alles in Einem sollen die naechsten 30 Jahre von sehr viel\ninnerem Frieden, Glueck und Freude gepraegt sein und es beginnt gerade ein\nneuer Abschnitt in meinem Leben. Die letzte innere Schwere loesst sich in der\nnaechsten Zeit. Ich werde noch Orte besuchen, die mich dabei unterstuetzen und\nes werden mehr und mehr Menschen zu mir kommen\u2026.Wie alt ich mal werde wurde mir\nnoch gesagt und am Ende wurde gesagt, dass es fuer alle Anwesenden wichtig war\ndas zu hoeren und das es fuer alle Anwesenden Glueck und Frieden und Freude in\ndas Leben bringen wird\u2026..und das es auch wichtig ist fuer mich diese Botschaft\nzu hoeren\u2026.(Es waren noch ein paar kongrete Dinge dabei, die ich weglasse, weil\nsie mir zu perseonlich sind\u2026\u2026.)<br>\nSoviel dazu. Ich will das ganze jetzt nicht weiter bewerten. Ich selbst wuerde\nsagen, es hat nicht eine so grosse Bedeutung fuer mich. Es gab Dinge, wie das\nRetreat in Thailand, das war bedeutender fuer mich-Ich bin ein bischen\nReisemuede. Die Grossstadt ist anstrengend. Es hupt und stinkt und ist dreckig\nund miefig und es gibt keine oeffentlichen Klos\u2026\u2026nur mal so am Rande wie das\nhier so ist\u2026Die Stadt ist voller Gegensaetze, wie vermutlich ganz Indien.\nWerbung und Reklame ohne Ende, wie in Deutschland und gleichzeitig Armut und\nDreck bis zum geht nicht mehr. Die haben kaum Muelltonnen hier\u2026\u2026\u2026Es macht mir\ntrotzdem viel Spass\u2026.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>14.\nFebruar<br>\n<\/strong>Ich bin in <strong>Chennai<\/strong> (Madrads) und warte in der\nPalmblattbibliothek auf meinen persoenlichen Termin. Das Erste, was ich zu der\nPalmblattbibliothek sagen kann, es liegt irgendwo im Abseits, die meisten Inder\nwissen nicht, was das ist und wozu ich da hin will. Nun gut, sie helfen mir\naber ohne Ende es zu finden, mich in den richtigen Zug zu setzen und mich an\nder entsprechenden Stelle aussteigen zu lassen und dann gehts weiter mit der\nRikscha ( Taxi) und dann geht es durch die Stadt und ueber einen Holperweg bis\nzum Haus von<br>\n<strong>Palmblattbibliothek<br>\nSri R.V. Ramani Guruji<\/strong><br>\nin Sahti Arukoodoin<br>\n18 Alamelupuram<br>\nSelaiur Post<br>\nChannai<br>\nTel.044- 60007473<br>\nAls ich da heute angekommen bin, hat mann mich erstaunlicher Weise schon\nerwartet. Da sagte mir eine junge Frau auf Englisch, ja, der Sri Ramani Guruji\nkommt gleich, der weis schon, dass Du kommst und da bist, jemand hat es ihm\ngesagt und siehe da, nach 3 Minuten taucht er auf. Ein sehr sympatischer Mann.\nDann fragt er mich, wo ich her komme und als ich dann sagte Dresden, da meint er,\nja, da wo die Kirche neu eroeffnet wured, und da wo im 2. Weltkreig so viele\nMenschen gestorgen sind\u2026nicht jeder weis hier was mit Dresden anzufangen\u2026.Ich\nbekomme einen Termin fuer den naechsten Morgen 8.30 Uhr aber bitte nicht\nspaeter. ab 9.00 will ich niemanden mehr sehen\u2026\u2026und noch 5 Minuten und der Gute\nMann wird mit seinem Wagen davongefahren. Ich werde von den Frauen, die dort\nwie jeden Donnerstag alles putzen und die Blumen erneuern zum Essen eingeladen.\nGanz selbstverstaenlich, ich bin da, ich gehoere dazu. Das ist hier so scheinst\ner mir immer der Fall. Auch in den letzten Tagen, wo ich so viel Zug gefahen\nbin, ich kann gar nicht so schnell gucken, wie mir ein Grossvater seine\nEnkeltochter an die Seite setzt und im naechsten Augenblick habe ich einen\nschlummernden Kinderkopf in meinem Schoss\u2026..Zugfahren in Indien ist ein\nErlebnis fuer sich. Da wird geschwatzt, ob bekannt oder unbekannt spielt kaum\neine Rolle und alles miteinander geteilt. Im Nachtzug nach Bangalore war eine\nGruppe Jugendlicher Studenten mit im Waagen. Die haben gesungen und wir haben\nviel geschwatzt &#8211; auch ueber Politik und die Probleme in Kaschmir\u2026Dann sollte\nich natuerlich unbedingt ein deutsches Lied singen\u2026..na und das alles mit viel\nSpass, Lebensfreude und Lachen.<\/p>\n\n\n\n<p>Gestern\nwar ich in <strong>Bangalore <\/strong>dorthabe ich einen Termin fuer die dortige\nPalmblattbibliothek bekommen. Allerdings erst in 8 Wochen am 11. April. Auch\ndort liegt das ganze total unscheinbar irgendwo mitten in Bangalore in einem 4\ngeschossigen eingebauten Wohnhaus\u2026\u2026Ich wusste schon, dass ich da nur einen\nTermin bekommen werde und ich haette das sicher auch telefonisch erledigen\nkoennen, doch ich hatte die Telefonnummer nicht, und so bin ich direkt\nhingefahren. Ich schreibe auch hier mal die Adresse mit in den Blog, fuer alle,\ndie einmal hier her wollen:<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Palmblattbibliothek<br>\n<\/strong>Gunjur\nSachidananda Murthy<br>\nSri Shuka Nadi Interpreter<br>\n\u201d Nadi Gruha\u201d<br>\nNo 33,5th Main Road<br>\nChamarajpet<br>\n<strong>Bangalore<br>\n<\/strong>Tel:91-080-26601971<\/p>\n\n\n\n<p><strong>12.\nFebruar<br>\n<\/strong>Und noch einen Tag zurueck:<br>\nIch war in Arambol und habe Anne und Rudi vom Gut Frohberg getroffen\u2026Wie\nschoen. Die Ersten aus der Heimat, die ich auf meiner Reise treffe\u2026..die Beiden\nsind fuer 4 Wochen dort und sie haben sich echt ein feines Plaetzchen gesucht\nzum Ausspannen, Meditieren und mit einem wunderschoenen Blick ueber das Meer.\nWir treffen uns in der German Bakery, da wird kraftvoll gesungen, und\nmusikalisch begleitet mit Gitarre, Harmonium, Sitar, Geige und Trommeln. Ein\nganz internationales Publikum\u2026.schoene Stimmung und eine angenehme Atmosphaere.\nAm naechsten Morgen treffen wir uns noch zum Fruehstueck und dann muss ich\nleider schon weiter. Mein Zugtiket fuer Bangalore habe ich schon am 6. Februar\ngekauft, gleich nach der Ankunft in Indien. Das war der naechste freie\nNachtzug. Da ist nichts mit Spontanitaet\u2026\u2026\u2026.sonst waere ich vielleicht immer\nnoch in Bombai????<\/p>\n\n\n\n<p><strong>10.Februar<\/strong><br>\nSeit dem <strong>6.Februar<\/strong> bin ich nun in <strong>Indien <\/strong>und es ist viel schoener\nund einfacher als ich dachte. Indien hat sich echt total entwickelt. Es ist\nviel moderner und Westlicher geworden, als es vor 6 Jahren war. So fuehle ich\nmich wohl und genauso gelassen und sicher wie in Thailand. Da ich Mitternacht\nin Mumbai angekommen bin, ging die Fahrt mit dem Taxi direkt nach Colaba und da\nfuehrte der Weg geradewegs durch die Slums. Das hat mich schon sehr bewegt\u2026.die\nhunderte, die da eingemummelt auf der Strasse am Rand liegen. Meine Unterkunft\ndagegen war sehr gut neben dem Tajmahlhal gelegen, wenn auch sehr einfach und\nim Schlafsaal. Ich war froh, dass ueberhaupt etwas frei war. Ich hatte von\nThailand aus angerufen\u2026Da ich gegen 6 Unr schon wach war, bin ich in den\nAufenhaltraum gegangen und da wurde ich von dem Hotelchef gefragt, ob ich nicht\nmit zu einem Filmdreh will, die brauchen gerade noch ein paar Leute\u2026. Alles in\neinem eine tolle Erfahrung fuer mich Kuenstlerherz genau das Richtige, mitten\nin die Kinofilmproduktionsszene zu kommen\u2026Eine Hochzeitszene &#8211; wir wurden\ngeschminkt, und eingkleidet\u2026\u2026echt toll. Am naechsten Tag ging es dann nach\nBollywood. Dort werden viele Filme gedreht und es ist ein ganzes Gelaende nur\nfuer die Filmproduktion mit Kulissen\u2026.Wenn ich woellte koennte ich da auch\nrichtig arbeiten\u2026.So nun bin ich aber in Goa in dem Stadtteil Benaulim und\ngeniesse das Meer und die Sonne. So schoen wie es in Mumbai war mit der Filmdrehszene\nund den Menschen, die mich allesamt sehr lieb haben\u2026die Natur, die Stille und\ndas Meer sind dann doch wieder lieber, wie der Laerm und die vielen hupenden\nAutos..Ich war die Delfine im Meer besuchen. Das geht nur mit dem Boot. Wir\nwaren zu dritt und das war schoen. Ich liebe sie einfach und fuehle mich\ngluecklich in ihrer Naehe. Meine Unterkunft teile ich mir wieder &#8211; es ist nicht\nso leicht hier ein Zimmer zu bekommen &#8211; mit Mario aus Oesterreich\u2026.wir sind\ngemeinmsam im Zug angekommen. (Die waren so klever und haben die Touris in ein\nAbteil gesteckt im Nachtzug\u2026) Also meinen \u201cpersoenlichen Begleitschutz\u201d habe\nich wie es scheint ueberall auf der Welt.<br>\nEine kleine Storry: Bein Filmdreh hatte ich sogar einen Boddygard\u2026.Schmunzel.\nNaja die haben echt auf mich aufgepasst. Es ist unglaublich. Wenn ich als\neuropaeische Frau da in der Metro fahre und in maennlicher Begleitung bin, dann\ndiskutiert der ganze Wagen kreuz und quer ueber mich und uns. Die wussten\nnicht, dass Sam, mein Begleiter Inder ist, weil der aussieht wie ein Europaer,\nuns so konnte er das alles verstehen\u2026Die hatten ihren Spass und am Ende hat er\nihnen dann was auf Hindi erzaehlt und der ganze Wagen hat sich tot gelacht\u2026<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dienstag, den 6. Mai 2008 6. Mai 2008 BRUNNEN Der Brunnen ist endlich fertig und ihr koennt ihn anschauen\u2026\u2026.Wer Kaufinteresse hat bitte, bitte bei mir melden\u2026.. Der Preis fuer den Brunnen liegt bei 2.600 Euro !!! Er wurde schon viel gelobt und erfreut sich grosser Beliebtheit, mein Schmuckstueck. 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