{"id":527,"date":"2019-01-05T18:18:32","date_gmt":"2019-01-05T18:18:32","guid":{"rendered":"http:\/\/erlebnis-weltreise.de\/?p=527"},"modified":"2019-01-05T18:18:32","modified_gmt":"2019-01-05T18:18:32","slug":"thailand-2008","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/erlebnis-weltreise.de\/?p=527","title":{"rendered":"Thailand 2008"},"content":{"rendered":"\n<h3><a href=\"http:\/\/www.erlebnis-weltreise.de\/20080111-hallo-welt.html\">Thailand &#8211; Malaysia<\/a><\/h3>\n\n\n\n<p>Freitag, den 11. Januar 2008\n<\/p>\n\n\n\n<p><strong>11. Januar 2008<\/strong><strong> <\/strong><em><br> <br> Euch allen ein traumhaft schoenes Jahr 2008 &#8211;<br> <\/em><strong><br> Jeder Tag ist schoener als gestern &#8211; Das Motto unseres Moenchs!<br> <\/strong>Ich habe die 10 Tage Schweigeretreat soebend beendet und bin noch in Soan Mokkh im Kloster. Es ist eine ganz eigene Erfahrung. Da sitzen 90 sich nicht kennende Leute fuer 10 Tage schweigend in Meditation. Da, wo mann Silvester vielleicht gerade ins Bett geht, sind wir schon wieder aufgestanden. Punkt 4:00 am Morgen und dafuer sind wir schweigend 9:30 schlafen gegangen. Fuer uns Alle eine eigenartige Erfahrung. Manchmal ist es gut etwas total bizarres zu tun, weil das unseren Verstand zumindest durcheinander bringt und vielleicht sogar ausschaltet. Aber nun erst einmal ein paar Worte, zum Klosterleben.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Wat Sohan Mokkh liegt ganz schoen in der Natur mit dem groessten Baum\nden ich je gesehen habe im Zentrum. Die Anlage hat einige Hektar Flaeche mit\nWiese und Kokusnussbaumen und Bananenstauden und jeder Menge Blumen Seerosen\nund 2 Froschteichen. Das ist alles Teil des Konzeptes, das da heisst, die\nVerbindung zur Natur und zu seiner eigenen Natur als Mensch zu finden. Das ist\ntotal klever. Es geschieht wie von alleine. Wenn Du 10 Tage ohne Ablenkung in\nder Natur bist, wird dir das wie von alleine bewusst. 10 Tage mit mir ganz\nalleine. Da tut man was ganz fuer sich. Aber, es gibt auch kein Entrinnen.\nWeglaufen ist nicht. Das ist Gesetz Nummer 1 nicht abbrechen!! Irgendwann war\njeder mal an dem Punkt, wo man am liebsten aufgestanden waere und gegangen\nwaere, weil einem die Knochen weh tun, weil frueh 4:00 aufstehen keinen Spass\nmacht oder warum auch immer &#8211; Wir durften am Ende unsere Erfahrungen Teilen.\nNun gut, aber wir sind da alle hin gekommen, haben auf eine Silvesterparty\nverzichtet und geben 10 Tage unseres Lebens, da muss noch etwas anderes\nsein\u2026und da ist auch noch etwas anderes. Etwas sehr tiefes, wie ein Geheimnis,\nwas sich enthuellt. Ein Geheimnis, eine Weisheit des Lebens. Ganz leise sein,\ndamit Du sie hoehren kannst. Nicht sagen- ewige Stille &#8211; 10 Tage sind da eine\nnie endende Ewigkeit. Unsere \u201cAufgabe\u201d war es uns auf unseren Atem zu\nkonzentrieren und ganz langsam und besusst Ein und Aus zu atmen. Und irgendwann\natmest Du nicht mehr, sondern es beginnt Dich zu atmen. Das ist schon ein eigenartiges\nDing. Damit beginnt der Prozess, dass Du ein Teil des Lebens bist, den das\nLeben atmet. Es beginnt eine gewisse Hingabe, ein nicht mehr wollen oder\nwuenschen, Du bist ein Teil des Ganzen und das Ganze hat keine Grenze\u2026Weil die\nLuft keine Grenze hat\u2026\u2026Ich koennte jetzt noch Stunden so weiter schreiben, das\nwuerde Euch aber irgendwann langweilen. Es ist nicht zu verstehen. Es ist nur\nzu erfahren. Das war das schoene. Wir haben eine Erfahrung gemacht. Uns wurde\nnicht viel erzaehlt oder erklaehrt. Probiere es aus und Du wirst sehen, war das\nMotto dieser Tage. Wie ist es sonst im Kloster? Die Moenche und Nonnen sind so\nerfrischend und haben eine Ausstrahlung, das ist unglaublich. Und dabei essen\ndie nur 1 mal am Tag. Naja ist ebend spirituelle Nahrung. Wir haben auch nur 2\nmal gegessen und das 2. mal war dann 12.30 mittags. War aber genug. Die\nUnterkuenfte sind Zellen so 2\u00d72 Meter und alles laeft nach Plan auf die Minute\ngenau. Die Glocke laeutet und jeder weis, was das heisst. Zur Auflockerung der\nmueden Knochen gibt es Gehmeditation, Yoga 90 min am Tag und die Essenspausen\nplus etwas Freizeit, eine heisse natuerliche Quelle.<br>\nWas bringt das ganze denn nun eigentlich? Ich kann nur sagen, ich bin mit mir\nund meiner inneren Struktur, meinen Gedanken und Gefuehlen zum einen\nkonfrontiert gewesen, zum anderen gab es aber auch die Aufloesung und das so\nganz fuer mich alleine. Du kannst nichts mehr proizieren nach aussen, oder es\nwird Dir total bewusst. Das da draussen gibt es nicht, oder besser es schweigt\nja. Es sagt ja keiner was zu Dir. Die Anderen koennen es nicht sein. Das ist\nerst einmal ernuechternd, aber ebend total befreiend. Der letzte der 16\nSchritte lautet, das Zueueckgeben aller Anhaftungen, aller Dinge, Personen,\nIdentifikationen, die Du dir von der Natur \u201cgestohlen\u201d hast und geglaubt hasst,\ndass sie Dir gehoeren, alles Leid, aller Schmerz, alles was meine ist, alle\nmeine Sorgen, das ist alles nur geklaut, das ist alles gar nicht meine, das ist\nalles geklaut, nur gestohlen und geraubt &#8211; Entschuldigung das hab ich mir\nerlaubt (ein Songtext von den Aerzten)\u2026\u2026.Das ist alles nur geklaut, nur\ngestohlen und geraubt\u2026..also, lass es los und gib es der Natur zurueck. Klingt\nkomisch, erfasst mann aber nach den 10 Tagen und das ergibt FREIHEIT. Wir\nmuessen total viel loslassen. Es ist einfach zu viel, womit wir uns\nIdentifizieren und was wir als unser, als mein betrachten. (Und das, wo wir\ndoch immer unter Mangel an allem moeglichen leiden\u2026\u2026\u2026..Mangel an Liebe, an\nBesitz, an schoenen Gefuehlen, an Vertrauen, an Glauben\u2026.) Das Leben ist so\neinfach. Unsere Teacher die Moenche waren Spitze in ihren Eroerterrungen. Es\nwar eine Erfahrung, die noch lange nachklingen wird. Sie wird in meinem Alltag\nmit Schwingen und dafuer bin ich unendlich dankbar.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>27.Dezember 2007<\/strong>Wir sind gerade auf dem Weg nach <strong>Malaysia<\/strong> in die <strong>Cameron\nHighlands<\/strong> zum wandern. Ich wollte noch ein bischen Bewegung vor dem\nRetreat im <strong>Wat Suan Moke<\/strong> ab 1. Januar. Wir haben das kleine\nParadies im Sanctuary verlassen und ich bin schon jetzt fast sicher, ich werde dahin\nzurueckkehren. Ich habe jede Menge gute Erfahrungen gesammelt, gerade auch mit\ndem Detoxcenter und den offfenen Yoga und Meditationsangeboten. Das ist\nwirklich toll. Dieses offene System, wo jeden Tag jeder einsteigen und\naussteigen kann und die Mischung aus Menschen, die dort nur kurz oder auch fuer\nlaenger leben. Sehr viele Menschen, die einmal da waren kommen wieder und\nbringen Freunde mit.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich finde die Thailaender total angenehm. Sie sind zwar manchmal etwas\nschwer zugaenglich, aber immer freundlich und wohlgesonnen. Es scheint mir, sie\nleben ihr Leben in einer grossen Gelassenheit und tuen ihren \u201cDienst\u201d am Leben\nmit selbstverstaendlicher und natuerlicher Hingabe. Ueberhaupt fuehle ich mich\nhier sehr sehr wohl und bin froh, dass ich zwei Monate Zeit habe fuer dieses\nLand.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Traut Euch doch einfach mal etwas in den Webblog zu schreibn. Es ist\nganz einfach. Keine Sorge, wegen der Anmeldung und dem Passwort\u2026.Nehmt ein\nPasswort, was ihr schon immer habt und dann gehts los mit den Komentaren\u2026wuerde\nmich zumindest sehr freuen\u2026\u2026<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>24.12.2007<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Meine Lieben<\/strong>Ich wuensche Euch allen ein wunderschoenes Weihnachten und schicke Euch\neine liebe Umarmung und ganz viel Sonnenschein, die Buntheit der Fische und der\nKorallen hier und das endlose Rauschen des Meeres\u2026.Ich gehe heute wieder\nschnorcheln und geniesse die Unterwasserwelt heute abend gibts die\nVollmondparty\u2026..<\/p>\n\n\n\n<p><strong>22.12.2007<\/strong>Ich bin immer noch in dem wunderbaren <strong>Sanctuary<\/strong> Healing\nCenter und geniesse die Angebote. Seit 7 Tagen faste ich nun und das tut total\ngut, weil es eine sehr gute Reinigung und Heilung ist. Hier ist es echt viel\neinfacher und viele Leute hier kommen extra deswegen hier her. Das ist es auch\nwert. Die Betreuung und Anleitung ist bestens. Ansonsten geniesse ich die\nYogastunden und die Meditationen, das Meer und die 35 C Sonnenschein. Es sind\nhier kaum Deutsche sondern mehr Englauender und Amerikaner oder Leute von sonst\nwo her. Aber an das Englischreden habe ich mich gewoehnt.<\/p>\n\n\n\n<p>Am 24. Zum Vollmond steigt hier im Nachbarort eine der groessten Strandparties\nueberhaupt. Ich werde sehen, ob ich da hin gehe. Da hier viele auch laenger\nwohnen ist es ganz heimisch. Wir feiern Geburtstage und jeden Freitag ist\nParty\u2026.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>17.Dezember 2007<\/strong><br>\nIch bin nun auf der Insel <strong>Koh Pangan<\/strong> in einem wunderschoenen\nHeilungszentrum. Es ist nur mit Boot zu erreichen und ueber einen nahezu\nunbefahrbare Strasse, wo mann etwas lebensmuede ist, wenn man sie faehrt. Die\nWellen im Meer sind traumhaft. Das ganze Zentrum ist ganz sanft in den Djungel\ngebaut und die Felsen und Palmen sind ueberall umbaut. Mann hoert ein saendiges\nDjungelkonzert und die Wellen vom Meer. Das ist schon ein bischen das Zentrum,\nwie ich es mir immer mal ertraeme. Es gibt jeden Tag 3x Yoga und 1 x\nMeditation. Ansonsten jede Menge an Massageabgeboen und einige Seminare. Es ist\nsehr voll hier alle Zimmer sind ausgebucht und der Restaurantbetrieb boomt. Ach\nja es ist auch ein Ditox Center. Sprich mann kann hier unter Anleitung und\ngegen gute Bezahlung fasten und seinen Koerper reinigen von allen moeglichen\nSchlacken und Giften. Es ist eine sehr gut funktionierende Kombination von\nverschiedenen Angeboten und Dingen. Ich habe gestern auch schon meine erste\nAshamah Behandlung gegeben und das erste Geld verdient. (Natuerlich nicht zu\ndeutschen Preisen\u2026) Das find ich total gut und ich geniesse das hier sein. Das\nSchweigeretreat ist vertagt auf 1.-10. Januar, wenn ich einen Platz bekomme.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>14.12.2007<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Auf <strong>Koh Lanta<\/strong> war es wunderschoen. Wir haben die Sonne\ngenossen und die Stille einer kleinen Insel. Mi Janic und Emile habe ich mir\nden Bungalow am Strand geteilt. Das ist praktisch, kostet den gleichen Preis,\nob nun allein oder zu dritt. Dann sind wir im Dschungel zu einem Wasserfall\ngewandert und haben die ersten Elefanten getroffen. Ich moechte ja auch noch\nmal auf so einem gemaechlichen Tier sitzen und reiten. Die beiden Kanadierinnen\nwaren allerdings nicht so daran interessiert. Unsere Wege haben sich nun erst\neinmal wieder getrennt. Wir treffen uns vielleicht spaeter wieder. Ich habe die\nDreisamkeit genossen und weiss aber, ich moechte jetzt fuer eine Zeit zu einem\nTao Yoga Kurs oder in den Buddistischen Tempel zur Stille und Meditation. Wir\nwerden noch sehen, was es genau wird\u2026\u2026.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich bin auf dem Weg von Koh Lanta nach Koh Samui und moechte dort zu einem\nRetreat. Es kann also sein, dass ich eine Weile nichts von mir hoehren lasse.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>10. Dezmber 2007<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In Bangkok geht es mir bestens es ist ebend Asien, da fuehle ich mich sehr\nwohl in jeglicher Hinsicht. Ich mag die Menschen, das Essen, die Art und Weise\nzu bauen. Das Leben ist hier bunter und Lebensfroher. Die Taxis sind\nTelekommangeta pink und die Art die Tempel zu gestalten ist auch sehr freudig\nund knallebunt. Ich bin mit zwei Kanadierinnen unterwegs. Janick hat mich auf\nder Strasse gefragt, ob ich mit ihr ein Zimmer teile, als ich ankam und aus dem\nBus ausgestiegen bin und da war ich froh, denn ich hatte keinen Reisefuehrer\nund keinen Plan. Wir verstehen uns super und wir werden immer mehr Freunde. Da\ntreffen sich immer mehr Kanadier. Lieder sprechen sie Franzsoesisch und das\nkann ich nicht so gut. Aber natuerlich koennen sie auch Englisch. Wir warn\nheute bei den schwimmenden Maerkten und haben das bunte Markttreiben auf dem\nWasser genossen. Die Thais sind sehr freundlich und gelassen und lachen gerne.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Thailand &#8211; Malaysia Freitag, den 11. Januar 2008 11. Januar 2008 Euch allen ein traumhaft schoenes Jahr 2008 &#8211; Jeder Tag ist schoener als gestern &#8211; Das Motto unseres Moenchs! Ich habe die 10 Tage Schweigeretreat soebend beendet und bin noch in Soan Mokkh im Kloster. Es ist eine ganz eigene Erfahrung. 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