{"id":531,"date":"2019-01-08T09:25:48","date_gmt":"2019-01-08T09:25:48","guid":{"rendered":"http:\/\/erlebnis-weltreise.de\/?p=531"},"modified":"2019-01-08T09:25:48","modified_gmt":"2019-01-08T09:25:48","slug":"%ef%bb%bfnepal-indien-juli-2008","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/erlebnis-weltreise.de\/?p=531","title":{"rendered":"\ufeffNepal &#8211; Indien &#8211; Juli 2008"},"content":{"rendered":"\n<h2><a href=\"http:\/\/www.erlebnis-weltreise.de\/20080626-nepal.html\">Nepal\n&#8211; Indien<\/a><\/h2>\n\n\n\n<p>05.\nJuli 2008Ich bin gerade voll in der Ayurvedaausbildung\nversunken und gebe jeden Tag einige Behandlungen. Heute Vormittag\nalleine haben wir 4 Behandlungen gegeben und wir sind inzwischen ein\ngutes Team und geben gute vier Haendige Massagen und\nBehandlungen\u2026..Wir haben die letzten Tage 6.30 mit unserer ersten\nBehandlung begonnen und bis abens 19.00 war immer Aktion angesagt.\nMann laesst mich hier gerade nur schweren Herzens gehen. Und die\nvielen Bitten, meinen Flug doch zu verschieben habe ich alle\nabgelehnt. Prem Kumar wuerde mich sehr gerne noch einige Zeit\nausbilden.<br>Auch unser Stammkunde ist schon ganz traurig.<br>Wir\nhaben schon Plaene geschmiedet, dass Prem Kumar nach Deutschland\nkommt und dort Behanlungen gibt oder Interessierte ausbildet\u2026. Die\nandere Variante &#8211; eine Gruppe von Leuten fliegt hier her ..Also, wer\nIntersse hat, kann sich bei mir melden.<br>Wir feiern hier heute\nAbend in bischen meinen Abschied und einige Freunde wollen mich\nmorgen nach Chennai begleiten und unterwegs noch was anschauen\u2026.\ndann fahre ich mit dem Zug nach Dehli und am Dienstag abend fliege\nich dann\u2026\u2026ich freue mich aber auch schon auf Deutschland und\nEuch!<br>Also, bis bald<\/p>\n\n\n\n<p>26.Juni\n2008 &#8211; Auroville<br>Jetzt geht es mit der Ayurvedaausvildung weiter.\nIch werde ja einzeln unterrichtet und meine \u201cLernobjekte\u201d extra\neingeladen. Dazu kommt dann jeden Tag zwei mal eine Stunde Theorie.\nEs macht mir grossen Spass und ich bin hoch motiviert. Irgendwie\nspricht mir da vieles aus dem Herzen. Mein Lehrer Prem Kumar \u201d\nbraut\u201d auch selber mit Kraetern die Medizien zusammen. Das ist\nschon grosse klasse und das Warten der letzten Tage hat sich gelohnt.\nDie groessten Lernlektionen gibt es wie so oft zwischendurch und in\nden \u201ckleinen Nebensaetzen\u201d. Auf jeden Fall koennt ihr Euch in\nDresden schon auf Ayurvedabehandlungen freuen.<\/p>\n\n\n\n<p>24.Juni\n2008 &#8211; Auroville<br>Auroville beschenkt mich eher mit Inspiration\nfuer Architekur, wie mit Massage und Ayurvedaausbildung. Dort gehts\ngerade nicht so recht forwaerts, weil ein persoenlicher Todesfall in\nder Familie meines Lehres alles Anders sein laesst, wie geplant\u2026.so\nplane ich weiter an verschiedenen Architekturprojekten.<\/p>\n\n\n\n<p>Es\nwird meinen ersten Reisebericht ueber Auroville am 12. Juli 2008 auf\nder Kulturmuehle bei Weimar geben. Natuerlich werde ich auch in\nDresden noch Reiseberichterstattung abhalten. Am Samstag den 2.\nAugust 20.00 wird es in der Galerie Gaia eine Ausstellung mit meinen\nReisefotografien geben &#8211; \u201cUnterwegs zwischen Aegypten und\nIndien\u201d.<br>Ich lade Euch schon mal alle ganz herzlich ein\u2026.auch\nalle die Webblogleser, die ich noch nicht persoenlich kenne. Auch\nFreunde und Bekannte sind herzlich willkommen\u2026ich freue mich auf\nEuch!<\/p>\n\n\n\n<p>14.\nJuni 2008- AurovilleDie grosse Frage, ob ich im Sommer\nnach Deutschland komme ist nun entschieden. Die Galerie ruft mich\nzurueck und so werde ich ab 8. Juli wieder in Deutschland sein.\nInwischen weiss ich, es ist hier so schoen wie da und so freue ich\nmich wieder in die\u201d echte \u201d Heimat zu kommen.<br>Wer Wuensche hat\nfuer die Zeit ab Juli, die ich eventuell erfuellen kann, lasst es\nmich wissen\u2026\u2026<br>Indien ist mir inzwischen so sehr vertrtaut,\ndass ich manchmal selbst ganz verwundert bin. Ich lerne, dass der\nNeembaum das \u201cWunderheilmittel \u201d Nr.1 in Indien ist und ich habe\nso einen Baum gleich auf meinem Grundstueck im Youthcamp stehen,\nsodass ich mich satt essen kann. Ich muss ja immer alles auch selbst\nausprobieren.<br>Im Eath Institut ist der Erweiterungsbau des Bueros\nin dem Monat meiner Abwesenheit gewachsen und ich bin ueberrascht,\nwie schnell das alles geht.<br>Auch das Team von dem\nIndischenpavillion in Shanghai ist ganz gluecklich, dass ich wieder\nda bin und man freut sich ueber meine frischen konstruktiven\nGedanken.<\/p>\n\n\n\n<p>8.\nJuni 2008 &#8211; AurovilleIch bin nach 50 Stunden Zugfahrt nun\nwieder in Auroville und beginne eine Ayurveda-Ausbildung fuer einen\nMonat. Ich habe mich schweren Herzens von Nepal getrennt und von all\nden lieben Freunden dort. Nepal ist bisher das Land was mir am besten\ngefaellt. Obwohl ich zugeben muss, mir gefaellt es fast ueberall gut.\nEs hat alles so seine Besonderheiten. Was aber ueberall ist, ich\nwerde immer herzlich Begruesst und immer begleiten mich Freunde zum\nZug, Bus oder Flieger und das nach oft nur einer kurzen Zeit meines\nAufenhaltes und immer sind auch Freunde traurig wenn ich gehe und\nimmer wieder muss ich mich fragen lassen, was willst Du den in\nIndien? Das war in Aegypten schon so, dass war in Thailand so und in\nNepal fragt mich das selbst der Grenzbeamte\u2026Wir geben Dir ein Visum\nfuer 2 Monate und warum willst Du schon wieder nach Indien?<br>Doch\nich weis immer sehr genau, wo und warum ich da hin will, wo ich hin\nreise. Ich werde sehen, ob mich mein Weg bald wieder nach Nepal\nfuehrt. Die Menschen dort sind wirklich einmalig.<br>In Indien ist es\nwie nach Hause kommen. Alles ist schon selbsversaendlich und\nvertraut. Selbst der Dreck auf der Strasse und der dazugehoerige\ngestank juckt mich nur noch wenig. In Auroville ist auch grosse\nFreude ueber meine Ankunft. Ich bekomme wieder mein gewohntes Zimmer\nNr.4 im Youth Camp. Da bin ich zu Hause. Das ist echt schon \u201cmein\u201d\nkleines Reich.<\/p>\n\n\n\n<p>1.\nJuni 2008 -KathmanduDer Abschied von Pokhera ist schon\nwieder einige Tage her und ich habe meine franzsoesischen Freunde am\nBusbahnhof wieder getroffen\u2026wieder mit einem grossen Hallo im Chor.\nDas sind mit die schoensten Momente auf Reisen, wenn mann sich\nspontan wieder trifft\u2026\u2026Seit 2 Tagen bin ich nun in Kathmandu\nhauptsaechlich, weil ich wieder einmal auf ein Zugticket warte zuruck\nnach Indien. Das dauert 1 Woche. Nun ja so ist dass, wenn ich das\nalles selbst organisiere und nicht so viel plane\u2026.Aber Kathmandu\nist auch schoen, wobei ich merke, dass mir die Natur und die Berge\nund die Menschen dort im Himmalaya besser gefallen haben. Ich mag die\nHektik und den Geruch der Grossstadte nicht allzu sehr und da ist\nKathmandu eine der schoensten grossen Staedte, die ich besucht habe.\nDie vielen Tempel sind eine Pracht und ich nehme mir Zeit auch den\nbuddistischen Moenchen bei ihren Gebeten zuzuschauen und sie sind\nsehr zuvorkommend zu mir\u2026\u2026Heute habe ich Baktapur besucht. Das\nist nur 13 km von Kathmandu und eine herrliche alte Stadt mit sehr\nvielen Holzschnitzerein an den Tempeln. Ein Weltkulturerbe. Die ganze\nStadt ist sehr, sehr schoen und gemuetlich\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><em>&gt;Menschen\nunterwegs<\/em><br>&gt; Der Gipfel auf 5.416m<br>&gt;Die\nParty am Abend nach dem Gipfel<br>&gt; Meine Franzsoesischen\nWegbegleiter und Freunde<\/p>\n\n\n\n<p><br>&gt;\nDie Annapurnaberge<br>&gt; Der Buddha in der Gompa bei Muktinath<br>29.\nMai 2008 PokheraIch bin zurueck von der Annapurna Runde\nund es war wunder wunder schoen. Ich habe das Gefuehl, als waere ich\nwirklich in eine andere Welt eingetaucht. Die Menschen am Wegesrand\nbeeindrucken mich immer wieder sehr in ihre eifnachen\nselbstverstaendlichen Art zu leben. Nirgens habe ich bisher so\ngluecklich spielende Kinder getroffen, die wirklich ausgelassen\nkichern und glucksen und im Spiel vertieft sind, wie hier. Und auch\ndie Erwachsenen leben ihr Leben und tuen ihre Dinge der Arbeit. Doch\nsie swatzen auch viel, schauen dem Leben zu, haben Zeit und tuen\ndennoch ihre Arbeit. Die Berge selbst sind aus Kristall. Ich habe\nwunderschoene Kristalle in der Natur bewundert und das hat mich tief\nberuehrt. Ich bin bekannt, fuer meine Langsamkeit beim Wandern. Doch\nich traeume mich auch eher durch die Berge, als das ich wandere. Das\nerstaunliche, ich bin immer wieder genauso schnell in den\nTagesetappen, wie die schnellen Wanderer. Wie das geht weis ich auch\nnicht. Und alle anderen sind auch erstaunt. Wie auch immer ich bin in\nmeinem eigenen Rhytmus gelaufen und das passt dann schon. Ich muss\nebend auch die Kristalle bewundern und die Schmetterlinge und die\nEsel, mit den Kindern schwatzen und sie pfluecken mir Walderdbeeren.\nSie sind unbedingt fuer mich und wenn sich unsere Wege trennen sind\nsie ein bischen traurig und winken mir nach.<br>Das Essen vom\nHolzfeuerofen ist ein besonderer Genuss. Der Duft von Holzfeuer und\ndie wohlige Waerme, wenn ich mit in der Kueche am Ofen sitzen darf.\nDafuer fragt mann mich, wo ist der Fuehrer und wo ist der\nGepaecktraeger? Only one? Das sorgt immer wieder fuer Verwunderung.\nDoch spaetestens am Ende erfahre ich noch einmal, wie belastend ein\nbesoffener Wanderfuerhrer sein kann, als mir ein Freud sein leid\nklagt ueber die letzen Tage und meint, die groesste Lektion seiner\nAnnapurnatour ist in Zukunft das Selbstbewusstsein zu haben das\nalleine zu schaffen. Noch einmal bin ich dankbar fuer meine\nselbstbewusste Wahl.<br>Doch ueber den Pass treffe ich am Tag zuvor\ndrei Franzsosen. Die haben 2 Gepaecktraeger und einen Fuehrer. Auch\nsie bewundern mich wieder und rufen mir schon bei unserer ersten\nBegegnung im Chor nach Martina Martina Jaeh, Jaeh, Jaeh\u2026.Ich habe\nimmer wieder einen guten Draht zu den Menschen und so wuerden sie mir\nauch helfen, wenn es am Pass knapp geworden waere. Wie das ist mit\nder Luftknappheit, das weis ich jetzt. Selbst wenn mann sich nicht\nbewegt ist mann knuelle. Nun gut. Wir sind gluecklich am Pass\nangekommen. Die Nacht zufor ist kalt 4 C. Kein warmes Feuer in der\nKueche. So ziehe ich mir alles an was geht und schlafe schlecht wie\nfast alle\u2026.Ich bin schon 4.30 los, weil ich wusste meine lieben\nFreunde sind schneller. Am Ende hats genau gepasst. Wir treffen uns\nam Pass. Auch Lisa aus Australien vom ersten Tag ist da. Nun kommt\nleider ein kleiner Schock. In der Nacht ist eine Frau auf dem Pass an\nder Hoehenkrankheit gestorben. Wir waren die ersten an diesem Morgen\ndort oben. Es beruehrt mich sehr. Die Freude ist getruebt und die\nPferde werden geholt und die Polizei muss benachrichtigt werden\u2026..Der\nAbstig nach Muktinath ist fuer mich fast anstrengender wie der\nAufstieg. Aber trotzdem schoen. Eine Schneelawine rollt tosend ins\nTal. Wir blicken alle ganz gebannt. Die Sonne scheint wir sind alle\nfroh und am Abend wird gefeiert\u2026\u2026\u2026<br>15. Mai\nPohkeraDie letzten 3 Tage waren traumhaft schoen und ich\nmag die Menschen hier echt sehr. Ich kann mit dennen schnell lachen\nund Spass haben. Das Beste war wieder mal eine Hode Schulkinder, die\nden gleichen Weg hatten wie ich 1 Stunde bis zur Schule. Da wurde in\nEnglisch auf mich eingequatscht und jeder wollte an meine Haende.<\/p>\n\n\n\n<p>Schade\ndass ich nur zwei habe, die haben sich immer gestritten\u2026Na ja und\nGeld und Sweets wollen sie natuerlich alle haben.<br>Die Berge sind\nso wunderschoen. Einfach toll. Ansonsten gibt es jede Menge Herbergen\nund Verkaufsstaende und Doerfer am Wegesrand. Es ist nicht gerade\nHochsaison, obwohl die Einheimischen sagen, es ist eine gute Zeit,\nweil es lange hell ist und warm, so gibt es kein Schnee und\nKaelteproblem. Das Einzige, es regnet halt ca. 2 Stunden am Tag.\nNaja, das ist nicht so schlimm. Die Natur tut mir echt gut.<\/p>\n\n\n\n<p>11.\nMai 2008 NEPAL Pokhera<br>Nach 2 Tagen und 2 Naechten im 2. Klasse\nsleeper ( Schlafwagen) durch Indien bin ich nun endlich in Nepal\nangekommen. Hier finde ich das Klima viel angenehmer, es ist sonnig\nund nicht mehr so heiss. Allerdings regnet es ab 16.00. Die Fahrt im\nIndischen Zug ist eigentlich nicht so schlimm, aber irgendwie bringen\nes die Inder immer wieder fertig, da wo 6 Leute schlafen und sitzen\nkoennen 10 Leuten ein gueltiges reserviertes Ticket zu verkaufen\u2026und\ndas bringt dann die Probleme mit sich, dass mann sich die ohnehin\nschmal bemessenen Liegeflaechen auch noch teilen muss des Nachts.\nAber irgendwie managen das die Inder mit Gelassenheit und\nKoperationsbereitschaft. Langsam bewege ich mich wieder mehr in die\nRegionen, wo nicht mehr so viel Englisch gesorochen wird und ich mich\nmit Haenden und Fuessen und Gesichtsausdruck verstaendlich machen\nmuss.<br>Mein Zug hatte glatt mal 6 Stunden Verspaetung. Da ich aber\ne kein weiteres Ticket hatte war mir das auch egal, ich habe ein\nHotel gesucht und gut geschlafen, bevor es dann weiter ging nach\nPokhera\u2026.mit dem Bus bis zur Nepalesischen Grenze und mit dem\nnaechsten Bus weiter. Die Grenze zu Nepal ist auch ein Witz. Die\nLeute, die mir mein Visum ausstellen laufen rum wie normale Buerger.\nDie sehen nicht aus wie Grenzbeamte und ich bin erst mal\nverunsichert, wem ich denn jetzt meine 30 Dollar uerberreiche. Ich\nscheine auch die einzige zu sein, die da am Tisch am Wegesrand den\nSchriebs fuers Visa ausfuellt. An das Passfoto haben wir Gott sei\nDank rechtzeitig gedacht. Na gut, ich bekomme mein Visa und werden\ndann sogar begruesst mit \u201cWillkommen in Nepal\u2026..\u201d Es wird mir\nsofort die Weiterfahrt organisiert und auch ein Hotel angeoboten. Da\nich schon weiss, dass ich erst 21.00 ankomme, nehme ich das Angebot\nsogar an, auch wenn ich weiss, ich zahle viel zu viel. Dafuer werde\nich am Bus abgeholt und ins Hotel gefahren. Manchmal mag ich diese\nForm von Luxus. Die Fahr von der Grenze nach Pokhara war wie\nbeschrieben holperig und schunkelig und kurvig und so weiter\u2026..Doch\njetzt bin ich da und kann direkt auf den Annapurna blicken von meinem\nHotel aus. Ich brauche noch einen Tag zur Vorbereitung, denn ich muss\nein Permit kaufen fuer die Bergtour und vielleicht noch Mitreisende\nfinden? Zum Fruehstueck habe ich einem Nepali, der nach Deutschland\nwill bei seinen Deutschhausaufgaben geholfen und er war gaz\ngluecklich dabei.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nepal &#8211; Indien 05. Juli 2008Ich bin gerade voll in der Ayurvedaausbildung versunken und gebe jeden Tag einige Behandlungen. 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