Phillipienen – Tibet – Nepal – Indien 2010

Phillipienen – Tibet – Nepal – Indien- es geht bald wieder los….

Montag, den 7. Juni 2010

Die Galerie und meine sonstigen Aktivitäten in Dresden haben mich in letzter Zeit ganz schön auf Trab gehalten und so hab ich lange nichts geschrieben im Blog `www.erlebnis-weltreise.de´…..also, meine heiligen Hallen auf der Louisenstrasse72 der Galerie Gaia gebe ich nun – zugegeben schweren Herzens auf. ABER es geht nach der Reise in neuen Räumen in, ich weis nicht wo, weiter. Ich träume ja immer von einem schönen Haus, aber wo und wie- tja ich konnte mich in letzter Zeit noch nicht entscheiden, so gern ich es wollte. Und einige meiner Freunde können schon ein Lied davon singen, oder es auch nicht mehr hören……sorry tut mir leid, ich bin auch nur ein Mensch, ders manchmal nicht so leicht geregelt krigt. Also, das bleibt spannend, aber ich halte euch auf dem Laufenden.

ICH MÖCHTE EUCH ALLE ZU MEINER ABSCHIEDSPARTY AM DO 24. JUNI ab 20.00 EINLADEN. Auch wenn mir das mit dem Abschied nehmen nicht so liegt, freue ich mich auf Euch und eine letzte wunderschöne Party in der Galerie Gaia auf der Louisenstr.72

So, nun aber zu meinen Reiseplänen…es geht wieder nach Asien, wie auch sonst. Es ruft zu laut. Das zentrale Reiseziel wird Tibet sein. Aber da drum gibt es noch China, Indien, Nepal und da ich nach China wegen der besseren Visabeschaffung über Honkong einreisen will,  und ich unbedingt ans Meer muss – beginne ich diesmal auf den Phillipinen. Zu den Phillipinischen Heilern wollte ich e schon immer mal und na die Neugierde reizt mich. Ich bin ja immer kein so guter Planer, sondern eher ein spontaner aus dem Herz entscheidernder Mensch. Und da muss ich mich schon wieder auf meine inneren Bilder und mein Bauchgefühl verlassen. Also, ich kann auch noch nicht sagen, wanns los geht. Es wird wahrscheinlich ein last Minute Angebot werden. Aber so mitte bis Ende Juli, da geht los. Das kann ich sagen.

Monatsarchiv für Juli 2010

Philippinen

Samstag, den 31. Juli 2010

     
Ich bin endlich am Meer auf Siquiihol. Eine ruhige aber magische Insel. Na wenn ich Meer vor mir habe, kann ich mich ja nicht mehr bremsen und dann gibt es da 1000sende bunte Fische. Auch solche Scalare, die ich frueher mal in meinem Aquarium hatte und was nicht noch fuer Schoenheiten. Korallen in tollen Farben und Formen. Das ist wie ein Rausch. Und ich hab das Gefuehl so richtig Fisch zu sein. Ich muss allerding wieder mal weit raus auf Meer. Auf dem Foto meine Huette in erster Reihe am Meer…..Lasst ihr auch mal was von Euch hoeren….koennt ja auch ne mail schreiben, wenn es Euch im Block zu offen ist…

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Phillippienen

Mittwoch, den 28. Juli 2010

Ich moechte mich gleich mal melden….jetzt wird alles ruhiger in mir. Ich bin gut hier in Cebu gelandet. Die Sonne scheint und es ist heiss. Ich muss mich erst wieder einleben in das Reisen und Unterwegs sein. Es ist wieder echt asiatisch. Der Geruch auf den Strassen und die Lebendigkeit tragen dazu bei.Cebu hat nicht wirklich viel zu bieten. So werde ich doch recht bald nach Manila und Baguio weiter reisen.
Die erste Thaimassage habe ich schon genossen, wenn auch nicht so gut wie in Thailand. Dennoch entspannend und das tut mir gerade richtig gut- das hab ich in letzter Zeit zu wenig gehabt…..

Monatsarchiv für August 2010

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Chengdu

Montag, den 30. August 2010

Manchmal sind es Kleinigkeiten, die mich begluecken. Gestern war ich mit Christy mal wieder richtig in einer Schwimmhalle und das tut mir soooo gut. Ich bin irgendwie Wassersuechtig. Christy geht genau so gerne schwimmen wie ich und das ist toll. Meine Malschuelerin ist auch ganz gluecklich, sie hat ihr erstes Oelbild gemalt…….jetzt gehts gleich wieder zum Thai Chi. Jeden Morgen von 9.00- 12.00 und dann gemeinsam zum Mittagessen….

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China- Chengdu- Kunst

Samstag, den 28. August 2010

    
Chinesische Kunst und ich in der Galerie

Die letzten Tage waren sehr gefuellt mit den Einladungen der Thai Chi Gruppe. Ich habe meine Oelbilder nun endlich dem Thai Chi Meister und einem Galeristen gezeigt. Na klar, es ist erst mal etwas ungewohnt, aber nach vielen Betrachtungen, ist alles sehr gut angekommen und es wurde einen ganzen Nachmittag darueber debattiert, was wir gemeinsam machen koennten mit meiner Kunst. Ich sitze vorm Laptop und zeige witere Bilder auf meiner Homepage im Internet…. Auf jeden Fall haben wir 2 Bilder am naechsten Tag ins Rahmungsatelier gefahren und die Rahmen auswaehlen. Ich bin gespannt. Ich fuehle mich inzwischen pudelwohl zwischen meinen Thai Chi praktizierenden Kuenstlern und wir besuchen jeden Tag einen anderen Kuenstler und ein anderes Atelier. So viel Gastfreundschaft und Herzlichkeit und um uns und mich bemueht sein, dass ist schon fast schwer auszuhalten. Ich habe nun auch gleich eine Schuelerin, die unbedingt von mir in Malerei unterrichtet werden will. Morgen fangen wir an. Dafuer werde ich staendig zum Essen eingeladen und mir werden Sachen gekauft und alles, was ich mir wuensche wird fuer mich organisiert und gemacht. Leider kann ich kein Chinesich und so bin ich immer wieder auf Hilfe angewiesen. Aber auch da haben alle eine Engelsgeduld.

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Donnerstag, den 26. August 2010

Ich hab mir gestern zum ersten mal eine Akkupunktur geben lassen. Eigentlich sollte es nur eine Fussmassage sein, und dann war eine andere Deutsche dort, die auch gerade eine Massage bekommen hat und die konnte Chinesisch. So sind wir auch mit den Chinesen ins Schwatzen gekommen. Die waren auch sehr aufgeregt, ueber uns und erfreut. Ich glaube so viele Auslaender kommen da nicht hin, weil nichts in englisch geschrieben steht.

Die merken ja schon an den Fuessen, was am Koerper nicht stimmt. Na, auf jeden Fall kam dann raus, dass mein Maseur auch Akkupunktur macht und studiert hat und da hab ich entschieden ich probier das mal aus. Kostet nur 5 Euro.Das ist schon ein eigenens Gefuehl so mit den Nadeln im Ruecken und ich konnte doch noch nicht mal was sagen, wenns richtig weh tut…… Ich sollte auf jeden Fall noch mal wieder kommen. Die Stelle, am Ruecken, an der ich mir die Akkupunktur gewuenscht habe, da sollte mind.3 mal kommen. Na, die koennen massieren hier. Das macht schon Spass nur zu zu schauen. Da sind so 30 Plaetze offen nebeneinander und dann legen die los. Ich glaub in dem Studio sind echt ein paar Profis dabei. Da sind auch ganz viele Chinesen, die sich massieren lassen. Die arbeiten auch mit Schroepfen, Akkupunktur und ebend viel mit Massagen. Kopf, Fuss, Haende und na klar der ganze Koerper. Das wird aber auch im angekleideten Zustand gemacht, aehnlich wie bei der Thai Massage.

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China – Chengdu

Dienstag, den 24. August 2010

Wir sind kurzer Hand von Guangzhou- das ist die erste grosse Stadt auf Chinasseite, die nicht in Hong Kong liegt – aus nach Chengdu geflogen. Chengdu ist auch eine grosse Stadt mit 6 Millionen Einwohnern. Es sind e andere Dimensionen. Und einfach immer viele Menschen. Ich beginne nun mit dem Thai Chi Unterricht. Das ist Training und Uebung. Ansonsten fuehle ich mich hier im Hostel ganz wohl. Und ueberhaupt ist es viel ruhiger wie in Hong Kong. Der Thai Chi Unterricht findet in einem Park statt, Ich muss mich da erst dran gewoehnen, aber, die machen da alle wie ganz sebst verstaendlich Thai Chi in der Oeffendlichkeit. Das ist schon toll. Ueberhaupt kann ich mich hier ganz gut wohlfuehlen.Das mit dem Bilder hochladen ist im chinesischen System etwas anstrengend….deswegen erst mal nur 1 Foto,,,,

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Hong Kong-Nathanroad

Sonntag, den 22. August 2010

Wir sind immer noch in Hong Kong, das hat verschiedene Gruende. Zentraler und mehr in Leben wohnen wie hier koennte mann nicht. Das ist auf die Dauer ganz schoen anstrengend, weil immer nur schlechte Luft und Hektik. Wir mussen auch jede Nacht unser Zimmer wechsen, wobei wir uns ein Doppelbett teilen. Es ist Hochsaisong, wegen Urlaubszeit und von daher ist nichts frei. Na das Zimmer letzte Nacht war glaub ich so die absolute Miniaturausgabe eines Zimmers. Doch wir nehmen das auch mit Humor und wissen den Luxus von Platz in Deutschland zu schaetzen.

Heute habeb wir uns einige sehr alte und sehr kraftvolle Tempel angeschaut und einfach nur die Ruhe in etwas stillerer Gegend genossen.

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Hong Kong – eine Stadt voller Lebendigkeit

Freitag, den 20. August 2010

   Ich fuehle mich wohl hier in Hong Kong, was ich gar nicht so erwartet haette. Antje ist heute nun mit einem Tag Verspaetung gluecklich angekommen. Es ist wunderschoen nicht mehr alleine sein. Es gibt einiges zu organisieren fuer die Weiterreise.Ich habe mir heute einige buddhistische Tempel und eine Gartenanlage angesehen. Es ist viellciht nicht wirklich etwas besonderes, aber mir gefaellt die Chinesiche traditionelle Architektur ja generell sehr und so erfreue ich mich an der Gartengestaltung und Architektur.

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Hong Kong

Donnerstag, den 19. August 2010

     Hong Kong ist echt schoen. Und es ist auch unglaublich, dass ich das schon am Flughafen spueren kann. Die Antje ist leider noch nicht da, aber sie kommt morgen und so ist alles ein wenig anders wie geplant, aber Flexibilitaet ist ja eine Sache die zu der Reise dazu gehoert. Ich habe mir 20.00 die Lichtshow mit Musik angesehen. Da bewegen sich dann die Lichter noch und es ist wie eine Performace mit Licht. Echt beeindruckend. Dabei habe ich nochJuan aus Maini kennengelernt und so sind  wir gemuetlich durch die Stadt gebummelt zu zweit. Wir haben ein herrliches vegetarisches Restaurant gefunden, etwas, was ich ja auf den Philippinen echt vermisst habe. Und es ist hier sehr sehr lebendig, sodass ich nachts 2.00 noch wach bin. Das war auf den Philippinen auch anders. Es erinnert mich ein wenig an Bangkog und es ist auch alles so schoen sauber und viellicht schon ein bischen gestylt, aber nach den Philippinen tut mir das total gut. Ist ne ganz andere Welt. Einewelt fuer Handel und Bussines.   

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William – Phillipinischer Heiler

Mittwoch, den 18. August 2010

Die letzten Tage habe ich mir ja nicht getraut hinzu schauen, was William da eigentlich macht. Gestern hat er dann mal gemeint, na willst Du wenigstens mal meine blutigen Haende sehen?… Oder mal sehen, was ich da raus hohle, mit dem Komentar: Ah, das ist schon interessant, was ich da so raus hohle. Aber ich hab mich nicht getraut. Ich dachte, heute muss ich mich trauen.Doch viel besser, als ich dachte, heut war noch eine Deutsche da, die dann sogar ein Foto von mir gemacht hat (das kommt spaeter noch ins Netz, weil die Fotos auf ihrer Kamera sind), und ich konnte bei ihr Operation zu sehen.  Es ist schon unglaublich. Der William fasst da einfach so in den Koerper und hohlt Zeug raus. Ich muss das erst mal verdauen. Davon zu wissen ist die eine Sache, es selbst so zu erleben ist etwas anderes. Ohne Narbe, ohne Schmerzen und ohne irgendwas sonst. Das dauert auch nicht lange 10-15 Minuten……mir hat er an der Stirn, an der Leber, an der Wirbelsaele und am Hals operiert. Ich nenn das jetzt wirklich gerne OP, weil das echt eine ist. Er erzaehlte auch, dass die das in Aegypten frueher auch so gemacht haben und sogar am Gehirn operiert haben.William gibt auch Seminare, aber nicht jetzt. Ich kann William nur waermstens empfehlen.Wer echt auch schwerwiegender krank ist, sollte sein Geld in einen Flug hier her investieren….Ich gebe auch gerne noch ein e-mail Aresse bekannt, wer sich anmelden oder noch etwas fragen will. Doch was eigentlich wichtig ist, fuer jemanden, der herkommen will. Nach Manila oder Baguio fliegen. Und von Baguio geht es ca.15 Min mit dem Taxi fuer so 70Peso oder per Jeepny mit der Richtung Camp7. Taxi ist aber erst mal besser.Es ist wie gesagt auch moeglich bei ihm zu wohnen.

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Baguio – Geistheiler

Montag, den 16. August 2010

     
Ich bin nun schon seit 2 Tagen wieder in Bagiue und diesmal scheint auch die Sonne……aber es regnet auch abends wieder wie aus Kannen. Das ist Alltag. Inzwischen habe ich nach meinen Geistheilern Ausschau gehalten und das Internet hilft weiter. Als erstes versuche ich Jun Labo zu erreichen. Fuer alle, die das auch mal machen wollen schreibe ich die Adresse mit her

Jun Labo 444 Naguilian Road
Nagoya Inn
Baguio City

Die Leute auf dem Weg dahin wissen jetzt endlich, zu wem ich will. Der Taxifahrer weis es auch, aber leider alles verriegelt und verrammelt, obwohl die Nachbarn behaupten, er sei da. Ich konnte niemanden finden und es sah auch nicht so aus, als wuerde jemand wiederkommen. Erlich etwas trostlos.

Ich versuche jetzt erst mal anzurufen, aber da sind sie alle recht unfreunlich.

        Haus von William

Morgen ist Montag denke ich mir, dann geht alles besser. Die naechste Adresse ist William Nonog und da wusste ich schon von positiven Berichten, dass er sehr freundlich ist. Ich starte schon frueh, denn ich bin e schon wach. Ach ja mein Hotel ist jetzt auch viel besser und ich fuehle mich schon wohler. Der Taxifahrer hat etwas Muehe, wir finden es aber. Die Nachbarn sagen, eigentlich faengt er 7.00 an zu arbeiten, aber heute scheint es noch runig. Ich solle warten. Kurz nach 7 kommt er die Treppe hoch und freut sich sehr, als ich sage, ich wolle zu ihm. Doch er hat einen Termin ausser Haus und kommt 9.00 wieder. Ich koenne hier im Haus ein Zimmer haben und ich kann mir der Weile einen Kaffee kochen. Ach wie schoen. Kurz nach 9.00 kommt er und seine Fau zurueck. Ich bekomme noch einen Kaffee, dann erzaehlt mir William ein weig ueber seine Arbeit. Ich wusste ja, dass er immer mal in der Schweiz ist. Da sind schon 300 Leute auf der Warteliste. Sonst arbeitet er auch viel fuer die Einheimischen. Ich bekomme das Zimmer gezeigt und entscheide mich die naechsten 3 Tage noch hier zu bleiben. Dann starten wir mit der ersten Sitzung. Ein bischen aufgeregt bin ich schon, denn ich kenne ja die Bilder von den blutigen OP’s, wo man dann aber hinterher nichts sieht . Ich werde auch mit einem Tuch abgedeckt und dann sagt er mir,  wo, in welchen Koerperbereichen er was sieht und was zu tun ist. Es ist recht stimmig fuer mich so. Ich meine ich weiss ja auch, wo meine Schwachpunkte im Koerper sind. Er arbeitet auf der spirituellen, astralen, mentalen, emetionalen und koerperlichen Ebene, erzaehlt er mir. Waehrend der Behandlung schwatzt er mit mir, um mich abzulenken. Erst der Bauch und dann der Ruecken. Es ist schon ein bischen komisch, wenn er da so im Koerper arbeitet, aber, durch seine Haende fliesst enorm viel Energie und hitze. Das kann ich ganz klar fuehlen. Er kann auch ein wenig Deutsch, und die Mischung aus Englisch und Deutsch find ich toll. Er ist e sehr offen, sympatisch und humorvoll. Morgen gibt es die naechst Sitzung.

William Nonog
4 Camo 7 Kennon Road (Viewpoint)
2600 Baguio

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Banaue Reisterassen

Mittwoch, den 11. August 2010

Ich bin heute durch die Reisterassen gewandert, die als Weltkulturerbe geschuetzt sind und als das 8. Weltwunder gelten. Das ist schon beeindruckend.
Die Leute versuchen mir – und generell allen Touristen – immer wieder Wanderfuehrer aufzuschwatzen. Es ist schon fast ein Kunststueck das abzulehen. Nun gut. Ich bin heute einfach so auf eigenen Wegen gewandert und das war sehr schoen.
Auf dem Rueckweg bin ich an einer Hochzeit vorbei gekommen und mit meiner Neugierde wurde ich natuerlich auch eingeladen. Es ist eine 8- taegige Feier. Wobei die Dauer davon abhaengt, ob man schon ein Kind hat und ob das ein Maedchen oder ein Junge ist, dann kann es auch 11 Tage dauern. Das ganze darf man sich nicht all zu romantisch vorstellen. Das Brautpaar ist weder besonders gekleidet noch faellt es sonst wie auf. Es hat aber alles Regeln, wieviele Huehner geschlachtet werden und so weiter. Auf jeden Fall werden alle Verwanden eingeladen und es wird gemeinsam gegessen und getrunken. Geschenke gibt es auch. Auch das ist festgelegt, naemlich ein Tragetuch fuer die Kinder und eine Art Dolch zur Verteidigung. Also auch sehr praktisch gedacht.

Ansonsten habe ich gestern den Tag mit einem Freund aus Japan verbracht und wir sind mit einem Drysicle nach Batad gefahren und dort gewandert. Die Fahrt dahin war ein echtes Abendeuer, weil die Strasse sehr holprig und steil war.

Monatsarchiv für September 2010

Shangrila

Mittwoch, den 29. September 2010

            
Ich bin erst einmal zurueck von der Reise in der tibetischen Gegend Yunans und Sichuan. Eigentlich wollte ich jetzt weiter nach Tibet, aber leider hat es nicht mehr geklappt, weil hier vom 1.-8. Oktober Ferien sind und in der Zeit die Permitstellen nicht arbeiten…..Shangrila hat eine sehr schoene Altstadt, aber ist sonst eine recht grosse und auch moderne Stadt.

Dennoch ich habe mich da sehr sehr wohl gefuehlt und manchmal sind es die kleinen Dinge am Wegesrand, wie ein doppelter Regenbogen am Himmel, ein Gespraech mit Haenden und Fuessen mit einem Moench oder auch nur das gemeinsame Zusammensein mit den tibetischen Menschen. Ich muss sagen, ich finde die Tibeter ja total schoe Menschen. Manchnmal komme ich mir vor wie in einer Filmszene. Die Menschen in ihrer traditionellen Kleidung, dazu die Yacks, auch die schwarzen Yackhaarzelte stehen in der wunderschoenen Lanschaft. Dazu die vielen schoenen typischen in weiss gestrichen Haeuser und die farbenpraechtigen Fenster und Fassaden. Das Reisen in den Bussen ist nicht gerade konfortabel und es gibt auch mal eine Reifenpanne oder das Kuehlwasser fehlt. Der ganze Buss steigt aus und es wird eine halbe Stunde gabaut.Doch fuer mich gibt es immer wieder viel zu entdecken und zu sehen. Ich atme die Atmosphaere ein und geniesse es einfach mit den Tibetern und Chinesen da zu sein.Ich werde auch unterwegs immer mal wieder eingeladen und alle sind bemueht mir zu helfen, was immer ich brauch, ob ein Busticket, ein Foto von den Menschen oder ein Telefonanruf, um meine naechste Unterkunft zu buchen…….

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Shangrila in Yunan in China

Mittwoch, den 22. September 2010

Ich bin inzwischen in Shangrila in der Provinz Yunan in China ganz nah an der tibetischen Grenze. Da das mit nach Tibet reisen nicht ganz so leicht und recht kostenintensiv ist, habe ich die Variante gewaehlt auf diesem Weg den Tibetern nahe zu sein und das ist mir auch geglueckt. Die Reise hier her ist recht abenteuerlich mit Bus oder Jeep und es gibt viel zu organisieren. Die Busse sind oft ausgebucht und die sprachlichen Barieren machen es nicht immer leicht auch das zu bekommen, was man wirlich will, aber am Ende glueckt es immer und es ist wunderschoen, selbst wenn wir wie heute auf dem Notsitz 12 Stunden Busfahrt verbringen, doch der Bus gestern auf der Strcke ist kaputt gewesen und gar nicht gefahren und eigentlich war alles ausgebucht. Drum gluecklich ist, wer trotzdem mitfaehrt.
Auch wenn ich hier immer noch in China bin, ist es hier zum Teil sehr tibetisch und mann sagt dieser Gegend nach, dass sie tibetischer ist, wie Tibet selbst, da die Tibeter hier ihre Religion recht unbeobachtet aus leben koennen. Ich hatte die Gelegenheit den Moenchen bein Gebet und beim singen zuzuschauen und wurde auch vom Lama des Klosers eingeladen dabei  sein zu duerften. Die Tempel sind zum Teil so schoen bemalt, dass es nicht ein einziges Flaeckchen gibt, was an der Architektur nicht bemalt ist und verziert ist. Ich koennte noch Stunden dazu schreiben, aber ich lade jetzt lieber ein paar Fotos dazu und schreibe spaeter mehr. Es ist eisekalt hier wo ich sitze und schreibe und es ist spaet….

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China – Sichuan – Chengdu

Sonntag, den 12. September 2010

        
Heute gibt es ein paar Fotos von Milefus Galerie und wie ich das typische Lauteinstrument hier zu spielen versuche und mann mir ein wenig die Klaenge beibringt. Wenn ich wieder Galerieluft schnuppere, bin ich gleich gluecklich und dann noch Freunde dazu…..Das 3 Foto ist unser Hostel LOFT House. Ich fuehl mich wohl hier fuer mich geht Raum ja auch in die Hoehe…..Ich werde immer mehr sesshaft hier. Beim Thai Chi sind die Fortschritte nur langsam zu erkennen, obwohl mich meine Mituebenden loben, vor allem fuer meinen Ehrgeiz. Ich komme immer puenklich und bin echt motiviert.

In China findet mann kaum einen Ort ohne Menschen. Es wimmelt immer und ueberall nur so und der Strassenverkehr ist auch recht lustig. Indien ist zwar noch ne andere Nummer, aber hier ist eine gruene Fussgaengerampel auch noch nichts wert, da kommen noch die Links- und Rechtsabbierger dazu….ich gewoehne mich an die 6 spurigen Stassen so langsam.

Es ist ja bekannt, dass in China Froschschenkel gegessen werden. Jetzt sehe ich mal, wie die verkauft werden und obwohl wir ja vegetarier sind, hat mann uns zum Froschschenkelessen eingeladen. Auch Hundefleisch wird gegessen und Pferdefleisch. Wir werden am besten als Vegetarier akzeptiert, wenn wir sagen, wir sind Buddhisten. Dann geht das so einigermassen. Ansonsten verstehen die das echt schlecht hier. Unsere Thai Chi Freunde die wissen das ja inzwischen zum Glueck.

Ich bekomme ein wenig Chinesische Massage beigebracht. Ein Freund hier im Haus ist zur Ausbildung und lernt mir dann Abends immer mal was. Das ist ganz spannend. Auf die Weise bekomme ich auch mal wieder eine Massage und kann auch mal eine geben, was mir echt gut tut und mir schon fehlt.

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Nachtrag zu William Phillipinischer Heiler

Dienstag, den 7. September 2010

Wie versprochen noch das Foto von einer meiner Operationen bei William dem Phillipinischen Heiler. Links ist ein Ausschnitt aus dem Foto zu sehen. William ist mit 2 Fingern so richtig in meinem Bauch drin. Wie schon gesagt, ich konnte bei Daniela zusehen und das war beeindurckend. An meinem Koerper gibt es keine Anzeichen einer Narbe oder so was. Was nicht alles moeglich ist mit der Kraft des Geistes……

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Chengdu – Ausflug

Dienstag, den 7. September 2010

Ich bin schon ganz schoen angetan von den lieben Menschen hier. Ich muss sagen, ich hab noch nicht einen unfreundlichen Chinesen hier getroffen. Das ist echt was besonderes in einer Stadt mit 6 Millionen Einwohnern. Unsere lieben Thai Chi Freunde haben am Wochenende einen Ausflug fuer uns organisiert und das in ein super schoenen gestalteten Platz als Hotel und Weiterbildungszentrum und zum Erholen fuer die Mitarbeiter einer Firma. Das ganze wurde nach Feng Shui gestaltet und das spuert mann. Dazu noch die Wahl der edelsten Hoelzer und Materialien und wo hin mann auch schaut, es ist alles schoen gestaltent. Und dann gibt es super leckeres Essen und alle stossen mit jedem an und es gibt eine ganz eigene Zeremonie, die fuer mich erst einmal etwas lustig ist, weil es ein staendites um den riessen Tisch laufen heisst, und man eigetlich gar nicht in ruhe essen kann. Ach ja Thai Chi wird natuerlich auch noch praktizert vorm Essen – leider im Regen. Es gibt immer mal wieder Situationen, die finde ich total lustig, z.B., dass die in dem oeffentlichen Park, wo wir Thai Chi praktizieren einfach so als Chor mit 30 Leuten singen und mit irgendeinem Rekorder Musik spielen und Tanzen……Das macht immer wieder eine ganz beschwingte Athmosphaere.
Ansonsten bekomme ich Chinesischunterricht. Das ist eine nicht ganz einfache Angelegenheit, aber es macht auch Spass.

Ich lass mir immer mal wieder eine Fussmassage geben, bei meinem Stammmaseur. Dann gibts noch eine Akkupunturbehandlung und eine kurze Ruecken Massage. Heute gabs noch eine Schroepfbehandlung. Da ich noch nicht so viel chinesisch kann, kann ich ja nicht wirklich reden, aber wir verstehen uns und er weis genau, was in meinem Koerper los ist, er kennt die Akkupressurpunkte und die Akkupunkturpinkte und er weis genau, wo es wie weh tut.

Unser Hostel ist echt schoen und ich fuehle mich hier sehr wohl. Der Eigentuemer ist u.a.auch Kuenstler und das spuert man. Da fuehle ich mich gleich heimisch. Es sind auch viele Kleinigkeiten, die sehr praktisch und funktional gemacht sind, die einen Gast wie mich gluecklich machen, wie in paar frische Lilien auf dem Tisch.

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Chengdu – Thai Chi

Donnerstag, den 2. September 2010

Thai Chi zu lernen ist echt eine Kunst und es geht erst eimal darum die Oberschenkelmuskeln zu trainieren. Wenn da nicht genug Substanz da ist macht das Erlernen der Abfolge wenig Sinn. Generell ist das Ziel die Meridiane im Koerper so zu oeffnen, dass optoimal das Chi im Koerper fliesst.  Dazu ist eine ziemliche Genauigkeit noetig, da es sonst nicht funktioniert. Deswegen auch ein Meister, weil der das nur so exakt mir zeigen kann. Jede Bewegung soll aus dem Hara, dem Bauch herus erfolgen und in Entspannung geschehen. Das kann mann bis zur Unendlichkeit ueben und bei mir setzt der Muskelkater gerade die Grenzen.
Es ist so schoen hier sich wie zu Hause fuehlen. Wir werden auch immer wieder eingeladen, zum Beispiel auch zum Gitarrespielen und singen. Meine Motivation die Sprache zu erlernen steigt , da ich mich sonst nicht verstaendigen kann und das ist sooooo schade. Mit Englisch ist hier echt nicht viel los. Leider. Ich hab mir sagen lassen, die lernen Englisch, wie wir frueher Russisch in der Schule gelernt haben. Mit wenig Paxis.

Kalachakra-Mandala

Sonntag, den 31. Oktober 2010

Ich bin inzwischen in Bhaktapur und male an einem Kalachakramandala. Die Fotos zeigen den Stand der Dinge….Das ist eine echt schoene Aufgabe und ich habe noch nie so lange und detailiert an einem Kunstwerk. Dieses Mandala ist eigentlich der Grundriss eines 3 Dimensionalen Gebaeudes und gleichzeitig verehrt es 722 Gottheiten…..Thashi ist eigentlich Tibeter und Buddhist und mein Lehrer – Lama und Meister im Moment. Ich wohne mit in seiner Familie mit seinen 6 Kindern, die eher Erwachsene sind von 10- 28 und kann somit auch mal richtig Nepalesisches Familienleben geniessen. Hier ist etwa jeden zweiten Abend kein Strom. Das ist die Stromsparpolitik des Landes. Die Leute hier wissen immer , wenn es dann abgeschalten wird, wird es dann und dann wieder aneschalten….nun ja ich werde von daher vielleicht nicht so viel schreiben in den naechsten Tagen. Es dauert vorraussichtlich 21 Tage, bis mein Mandala fertig ist und eine Woche ist schon vorbei…..

Bhaktabur ist eine historische Stadt mit ca 100 Tempeln, die meist hinduistisch sind und liegt 14 km von Kathmandu. Ich geniesse die ruhe und das einfache Familienleben. Die Familie kuemmert sich ganz ruehrend um mich und ich werde mit bekocht, habe mein eigenes Zimmer mit Balkon und bekomme alles, was ich so brauche. Ich lerne auf diese Weise auch alle Nachbarn und Inhaber der Nachbarlaeden kennen und alle sind immer ganz neugierig zu wissen, wer ich denn bin.

(Martina ist uebrigens auch ein Name in Nepal und in Indien und alle freuen sich immer, weil er wohl so etwas wie die Liebe heisst.)

Das malen ist eher wie eine Meditation und bringt mich ganz schoen zur Ruhe und Gelassenheit.

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Vom Mt. Everest Basecamp nach Kathmandu

Montag, den 25. Oktober 2010

Und schon bin ich in Kathmandu. Die letzten Tage waren voll von Eindruecken und Erlebnissen. Ich bin zutiefst geruehrt von Tibet und den Tibetern und es faellt mir der Abschied von Tibet sehr schwer, da ich eine tiefe Vertrautheit und Verbundenheit zu diesem Land empfinde. Ich ahne schon, ich muss noch mal wiederkommen. Jetzt weis ich ja, wie es geht mit dem Reisen in Tibet. Ich haette sehr gerne oft noch viel mehr Zeit gehabt an den schoensten Plaetzen dieser Reise….wir hatten immer wieder ganz viel Glueck mit dem Wetter. So ein toller wolkenfreier Blick auf den Mt. Everest ist ein riesiges Glueck und nach dem Sonnenaufgang ist es auch nicht mehr so kalt. Wir sind schon 5.00 gestartet um den Sonnenaufgang am Mt. Everest Basecamp zu erleben. Da war es allerdings eisig kalt und windig. Am Kloster Rongbuk aus ist der Blick schoener und auch nicht mehr so kalt. Eigentlich wollten wir im Kloster schlafen, aber der Strassenbau hat uns 2 Stunden Stau beschert und wir sind auch so erst mitternacht beim Onkel von unserem Reiseleiter angekommen. Dort konnten wir wenigstens ganz schoen warm in der Kueche schlafen.

Kurz einiges zu den Fotos: Das erste ist ganz klar, der Hoechste Berg der Welt der Mt. Everest vom Kloster Rongbuk, dem hoechsten Kloster der Welt  auf 4980 m aus aufgenommen. Dann: ich mit dem Mt. Everest im Hintergrund. Das gibt mir ganz viel Kraft….hmmmm. Es folgt  ein Blick auf die gigantische Kulisse der majestaetischen schneebedeckten sieben- und achttausendern vom Pang La Pass aus geblickt. anschliessend 3 Fotos vom Kambum Choerten, einem 3 dimensionalen Mandala. Bei der Begehung dieses Tempels durchlaeuft mann symbolisch den buddhistischen Erloesungsweg bis ins Nirvana….es folgen 2 Fotos vom Kloster Tashilhunpo, dem Sitz des Panchen Lama in Shingatse. Dieses Kloster birgt unter anderem eine riesige Skulptur des Zukunftsbuddhas Maiteya…….und das letzte ist  ein Foto von Danzen, unserem Reiseleiter mit seinem Vater und seiner 3 Monate jungen Schwester, die am Fusse des Mt. Everest leben…

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Namtso Lake

Mittwoch, den 20. Oktober 2010

Die Bilder sprechen eigentlich schon fuer sich und ich muss da gar nicht viel zu sagen, oder?
Das ist unser 2 Tagesausflug zum Namso Lake, dem hochsten Salzsee der Welt auf 4.718m ueber dem Meeresspiegel.
Wir hatten unglaublich Glueck mit dem Wetter. Nur blauer Himmel und Sonnenschein. Ein atemberaubender Sonnenuntergang und ein genauso traumhaft schoener Sonnenaufgang. Dafuer ist die Zeit dazwischen arschkalt und die Nacht mit Minusgraden in Containerunterkuenften auf Klappbetten eher eine Qual. Aber, die Naturschoenheit entschaedigt ungemein und das Licht und die Weite der Landschaft kann ich unendlich geniessen. Ich verstehe jetzt, was Tibet heisst. Eigentlich laesst sich das nicht beschreiben. Es hat sehr viel mit dem Licht, den Farben, der intensiven Sonne und der atemberaubenden Schoenheit der Natur zu tun. Das zu erleben, auch wenn es nur kurz ist, ist ein riessengrosses Geschenk fuer mich und ich bin unendlich erfuellt von Dankbarkeit.

Der Namtso Lake ist einer der heiligen Seen in Tibet. Wobei fuer die Tibeter alle Seen heilig sind. Sie glauben, dass in den Seen auch Seedevas leben und diese gilt es zu ehren und zu heiligen und zu respektiren. Sie gehen auch nicht in einen solchen See baden oder essen auch keinen Fisch. Den essen sie generell nicht ebend deswegen. Unser Reiseleiter hat erzaehlt, dass ein Freund von ihm in einem solchen heiligen See baden war und danach uebelsten Hautausschlag bekommen hat und ein anderer Freund, der Fisch aus einem heiligen See gegessen hat sogar daran gestorben ist. So ist der Glaube der Tibeter……

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Tibet – Lhasa

Dienstag, den 19. Oktober 2010

Endlich bin ich in Tibet! Das macht mich ganz sehr gluecklich. Da ist die Frage, wie hat es nun doch noch mit meiner Tibetreise geklappt? Ich habe endlich herausgefunden, wer der guenstigste Anbieter ist von Tibetreisen in Chengdu und dann musste ich noch eine passende Gruppe finden. Passend in sofern, dass wir alle gemeinsam am Ende an die Grenze nach Nepal reisen und die Reiserute muss auch noch stimmen. Das hat eine Weile gedauert und ich waere sonst auch nicht so lange in Chengdu geblieben. Nun sind wir 8 Leute und Antje fuer die 3 Tage Lhasa dazu. Unsere Reiserute ist genau festgelegt und es gibt da nicht viele Moeglichkeiten etwas zu aendern. Das macht es auf der einen Seite sehr leicht, auf der anderen Seite ahne ich schon werde ich mir manchmal einfach mehr Zeit wuenschen……

Die Zugfahrt mit der hoechsten Bahnstrecke der Welt und einem Pass ueber 5200m Hoehe war sehr beeindrucken, weil die Landschaft total schoen ist und wir nur Sonnenschein hatten. Ich reise nurn mit 8 Leuten. Das hat Vorteile und Nachteile. Es ist eine recht junge Gruppe. Ich bin die aelteste…..nun ja. Unser Guide – Reiseleiter ist ganz toll. Auch ein junger Typ mit 23. Aber er ist ein echter Tibeter mit viel tibetischem Wissen und in buddhistischer Tradition. Von daher bekomme ich viele Informationen auch so nebenbei. Da hab ich echt glueck. Wir haben die wichtigsten Tempel besucht. Doch Lhasa gibt mir ganz viel Kraft, einfach diese Luft von Gebeten getraenkter Athmosphaere. Die vielen betenden Tibeter und Tibeterinnen, die um den Linkor wandern oder auf dem Barkor um den Jorkhang und die Tempel sind Atemberarbend mit den vielen Statuen von Buddhas.

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Chengdu-Tanzfestival

Mittwoch, den 13. Oktober 2010

Ich hatte heute das Glueck einer Tanzshow zusehen zu koennen und ich durfte – musst auch gleich mit zu den Tibetern auf Foto……da standen dann die Chinesien um mich mit dem in seiner Tracht gekleideten Tibeter zu fotografieren……..das ist ebend das, wo ich mich wohl fuehle…….hmmmmmmmm. Ueberhaupt, die Kunst und die Buehne . Na und die Tibeter…..

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Chengdu

Dienstag, den 12. Oktober 2010

Ich bin seit 3 Tagen wieder in Chengdu und es ist wie nach Hause kommen. Ich kenne den Weg, fahre mit dem Bus ins Hostel, alle freuen sich mich wieder zu sehen…..Das LOFT HOSTEL ist eines der besten Hostels in der Gegend und ich fuehle mich hier echt pudelwohl. Dazu kommt, die Thai Chigruppe hat sich riesig gefreut, als ich wieder da war und wir haben immer wieder viel Spass miteinander. Am 14. Oktober geht es nun weiter nach Lhasa mit dem Zug und dann 10 Tage Tibet mit dem Mt. Everest Basecamp und dem Ende der Reise an der Grenze zu Nepal………wir sind 6 Leute in der Gruppe und ich freue mich drauf – das koennt ihr mir glauben. Ich koennte noch Wochen und Monate hier in der Gegend mit Reisen verbringen. Es ist echt eine tolle Gegend. Doch, wie es ist, “wir sind ja gekommen um weiter zu gehen….” ( Reinhard May)

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Tagong

Donnerstag, den 7. Oktober 2010

Ganz lieben Dank fuer die vielen Geburtstagsgruesse…….ich hatte einen Tag, der mit Schnee begann, dann aber auch viel Sonnenschein auf 3000m Hoehe mit lieben Menschen und natuerlich den Tibetern, so wie ihr sie hier in den Fotos sehen koennt. Nun bin ich gerade zurueck gekommen von dieser echt tollen Reise fuer eine Woche nach Tagong und Danba. Ich koennte noch ganz viele schoene Fotos hochladen…….Es war recht kalt in Tagong in den “graslands” und es hat das erste mal in der Saison geschneit. Nun gibt es da in den Unterkuenften keine Heizung und es ist auch eher eine luftige Holzkonstruktion. In der Gegend um Tagong gibt es 14 Kloester und ich habe einige davon besucht. Ich hatte immer wieder ganz ueberraschende Momente. Die Moenche im Kloster haben mich zum Mittagessen eingeladen. Es gab Momos, was ja ein typisch tibetisches Essen ist. Natuerlich Vegetarische Fuellung und Buttertee. Als ich den Klosterhof betrat habenn sie gerade die Momos gemacht und ganz viel dabei beplappert und gelacht. Das war echt schoen. Dann durfte ich sehen, wie sie ihre “heiligen Gegenstaende” herstellen.
In einem anderen Kloster habe ich den Tibeterinnen bei ihren Gebeten zugeschaut, wie sie sich der laenge nach auf den Boden werfen und wieder aufstehen und als mich das sehr beruehrt hat und ich so eine Weile zugesehen habe, haben sie mich eingeladen mit zu machen. Okay, ich habe mit gebetet und dann wollten sie alles mit mir tauschen, meine Schuhe, mein Ring, meine Ohrringe, meine Jacke….nun, die Schuhe waren zu klein, bzw meine zu gross, der Ring passte nicht, am Ende haben wir die Socken getauscht und es war einfach schoen mitten im Tempel mit den Tibeterinnen. Dann war ich ja einen Tag reiten ueber die Graslands. Einfach toll. Das Mittagessen gab es dann in der Yak-Jurte. Das Feuer in der Mitte macht es wunderbar warm. Gefeuert wird mit Yakschitt. Dann gibt es Yakbuttertee, Yakjogurt, der recht streng schmeckt und Yakbutter. Dazu Tibetisches Brot. Ich geniesse dieses urspruengliche Leben sehr. In Tagong habe ich dasGefuehl wie in einem Film zu sein, ich kann das gar nicht glauben, die Tibeter in ihren  wundervollen Trachten, auf den Pferden, galoppieren ueber den Marktplatz, die Haeuser in ihrem traditionellen Stil….einfach ganz ganz bezaubernd.Die Tibeter sind echt sehr schoene Menschen.Siesind auch recht gross und haben oft etwas laengere Haare, was sie sehr natuerlich erscheinen laesst.

Monatsarchiv für November 2010

Dalai Lama Teachings

Dienstag, den 30. November 2010

Der erste Tag der teachings vom Dalai Lama ist vorbei. Es sind echt viele viele Leute ca. 600-7000 und wir bekommen die Reden auf einem Radiosender auf Englisch uebersetzt. Ich muss mich hochgradig konzentrieren um die syncrinuebersetzung zu verstehen. Wenn mir das gelingt, dann ist es echt interessant.

Heute hat er erst einmal ueber die Grundlagen des Buddhismus geredet. Fuer diejenigen, die wollen gibt es auch eine Iniziation. Das geht aber ueber alle 3 Tage.  Ein Teil der Iniziation ist auf die Traume, den Traum heute Nacht zu achten und dazu haben wir eine spezielle Anweisung bekommen. Wir beginnen am Morgen 9.00 und es geht dann bis 15.00.

Heute gibts keine Fotos, da ich den Fofoaperat zu hause lassen muss, weil es verboten ist den mit zu den Teachings zu nehmen……

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Dalai Lama – Karmapa

Sonntag, den 28. November 2010

Wenn alles nach meiner Planung verlaeuft, dann werde ich noch die Ehe haben diesem beiden  hoehen buddistischen Meister persoenlich  zu begegnen. Der Dalai Lama wird schon uebermorgen die ersten oeffentlichen Unterrichtungen geben und es kommen mehr und mehr Leute, um nicht zu sagen, es ist bald ueberfuellt hier.
Karmapa dagegen weilt schon in Bodhgaja, wo vom 12.-23. Dezember das MONLAM Fest gefeiert wird. Dafuer kommen viele buddhistische Lamas an diesen Ort, wo Buddha seine Erleuchtung erfahren hat. Ich habe mich entschieden dort als naechstes hin zu fahren.
Ich studiere so ganz langsam den Buddhismus und was ich so verstehe ist, dass die Kalupga Richtung, die der Dalai Lama angehoert eher theoretisch ist, das heisst, es ist viel Unterricht.

Die Richtung des Karmapa, ist eher praktisch ausgerichtet. Das finde ich sehr sympatisch. Deswegen freue ich mich auch schon auf den jungen Karmapa. Die Buecher, die ich von ihm bisher gefunden habe sind sehr leicht und lebensnah und das finde ich total gut…..

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Dharamsala

Donnerstag, den 25. November 2010

      


Ich habe mit Wicky hier in Dharamsala einen lieben indischen Freund an meiner Seite. Das macht das Erkunden der Moeglichkeiten hier vor Ort viel angenehmer. Untergekommen sind wir in einem ganz schoenen ruhigen Kloster. Leider sind die Teachings von Chamtrohl Rinponche bei uns im Kloster gerade vorbei. Es ist schon Nebensaison. Dennoch ist es nicht so kalt, wie erwartet, wobei es abends schon auch ganz schoen frisch ist. Nun haben wir die Suche nach einem Buddistischen Lama nicht so schnell aufgegeben und wer da sucht, der wird auch fuendig. Wir haben direkt beim Dalai Lama im Kloster einen Lama, der uns zu zweit ganz persoenlich unterrichtet. Jeden Tag 1 Stunde. Das reicht mir auch. Ich gehe noch jeden Tag zum Yoga und das ist eine kleine Gruppe. Ansosnten geniessen wir die herrliche Landschaft, die Angebote von tibetischen Filmabenden, guten Buechern und den angenehmen Mitmenschen – u.a. viele Moenche, Nonnen und Tibeter.

Vom 31. November bis 2. Dezember gibt der Dalai Lama teachings. Dafuer haben wir uns heute eingetragen und ich bin gespannt wie das wird.

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Kathmandu

Donnerstag, den 18. November 2010

Ich habe mich von meiner Familie in Bakthapur verabschiedet und nun bekomme ich kein Fruhstueck mehr aufs Zimmer gebracht, keine Guaven mit Aepfeln und auch keinen Dal mit Gemuese und Reis mehr. Da ist auch kein Mandala mehr, was auf micm wartet und der kleine Buddha hat auch noch zu seiner Vollendung gefunden. Eigentlich kommt es mir wie ein kleines Wunder vor, dass ich das geschafft habe und dann auch noch in der recht kurzen Zeit. Mann hat mir inzwischen gesagt, dass andere daran 3 Monate malen. Das ist ebend auch der deutsche Ehrgeiz und das Durchhaltevermoegen. Ich hab auch echt nichts anderes gemacht und jede Minute mit Tageslicht genutzt. Ich bewundere ja die Nepali, wie die unter den wiedrigsten Umstaenden gluecklich und ausgeglichen leben. Z.B. der taegliche Stromausfall, der morgens 9.00 sein kann oder 17.00 oder wann auch immer………

Die letzten beiden Tage war ich in Kathmandu und habe unter anderem den Affentempel besucht und den Buddhagarden. Es geht nun weiter nach Indien nach Dharamsala. Ich fahre nun mit dem Bus und nicht mit dem Zug. Das erste Zwischenziel ist Dehli.

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Narakot

Sonntag, den 14. November 2010

Vom Ausflug nach Narkot noch 2 Fotos……Meim Mandala wartet auf den letzten Schliff und es wird herausgezoegert…..heute wurde mein Vorbil-Beispielmadala gleich mal verkauft und eigentlich wollte ich das doch kaufen. Doch jetzt ist es zu spaet. Das geht jetzt nach Japan. Die Farbgebung ist ebend besonders schoen.

Mann sagt ja e immer, mein Mandala hat Magie und inzwischen beaeugen auch die umliegenden Thankapainginschoolmeister mein Werk und alle sind ganz erstaunt, was ich mir als Erstlingswerk zugetraut habe. Das ist eines der schwierigsten Motive. Es hat aber trotzdem noch meine Handschrift, es ist irgendwie lebendiger wie die Anderen und auch farbenfroher um nicht zu sagen ein bischen lustiger. Ich weis auch nicht, wie ich das hin bekommen habe. Aber, das sieht mann nur im Original.

So, da ich ja nun schon zum eingeuebten Team gehoere male ich doch noch einen kleinen Buddha. Das geht jetzt ganz schoen schnell und ich hab so meine eigenen Vorstellungen wie ich die Farben und den Hintergrund haben will.

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Namaste

Samstag, den 13. November 2010

Ich war heute mit 3 Kindern meiner Familie in Narakot. Von dort hat mann einen fantastischen Blick auf die Berge, wenn mann gute Sicht und keine Wolken hat. Leider hatten wir nicht so gute Sicht. Trotzdem war es wunderschoen und die Kinder sind ganz gluecklich, wenn auch geschafft, weil die so was sonst nie machen. Die Eltern sind halt so viel in dem Thanka Painting Shop, und dann ist das bei 7 Kindern auch gar nicht so einfach. Aber heute war Samstag und das ist so was wie der Sonntag bei uns und das ist eine gute Gelegenheit.

Ansonsten ist mein Mandala fast fertig. Ich werde allerdings nicht so einfach gehen gelassen. Am liebsten wuerde mann mich noch bis zum Ende meines Visums hier behalten und ich kann auch noch einen kleinen Buddha malen, wenn ich will……..die verstehen nur sehr schwer, was ich in den Bergen und in der Natur will. Es ist nur noch 1 Woche Zeit und das ist fast zu kurz fuer einen laengeren Aufendhalt in den Bergen…..Na ja, dann gehts ja nach Dharamsala und das ist auch in den Bergen.

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Tihar Festival in Nepal

Samstag, den 6. November 2010

Hier wird nun seit gestern das Tihar Fest gefeiert und es ist von der Wichtigkeit her fuer die Hindus etwa wie unser Weihnachtfest. Es dauert 5 Tage und alles hat seine Rituale.  Unter anderem wird Lakschmi als Goettin des Reichtums und des Gluecks verehrt. Am Abend werden Kerzen auf den Strassen angezuendet und Lichterketten aufgehaeng. Dann werden die Haeuser mit den orangen Bluetenketten geschmueckt und bunte Faenchen auf den Strassen aufgehaengt. Die Kinder gehen Abends von Haustuer zu Haustuer und singen ein Staendchen ( siehe Foto), dann war heute ein Musikumzug mit Trommeln, Floeten und Harmonium. Fuer die Verkoestigung wurde heute morgen eine Zige bei uns im Hof geschlachtet und ein Ritual fuer Lakschmi  mit Geld und Fruechten zellebriert. Auf jeden Fall sind alle auf den Beinen und es ist viel Lebensfreude und Leichtigkeit in der Luft.
Ich male trotzdem fleissig an meinem Kalachakra Mandala und es wird immer schoener. Bald, bald ist es fertig. Morgen beginne ich mit Gold zu malen.

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Bhaktapur

Donnerstag, den 4. November 2010

Gestern war ich in Kahtmandu um das Indienvisa zu beantragen. Das sind so die kleinen Dinge am Rande einer Reise, die immer wieder mit beachtet werden muessen. Immerhin, es dauert eine Woche. Das Zugticket fuer die Weiterreise nach Indien gibt es schon nur noch fuer den 26.November. Das ist eigentich schon zu spaet fuer mein Monatsvisum……na da findet sich noch ein Loesung. Es gibt wohl 2 Tage vorher noch ein paar Tickets…..

Aber jetzt sind wir ja erst mal noch beim Thankapainting und das dauert auch noch ne Weile. In meiner Familie fuehle ich mich immer wohler und zu Hause. Durch das Festival ist die ganze 10 koepfige Familie zusammen. Mir werden Loecher in den Bauch gefragt ueber Deutschland und die Welt. Lustig ist, dass ein riesen Poster mit den Schweizer Alpen an der Wand haengt- und dabei haben die hier viel schoenere Berg, die mann sogar von der Dachterasse aus sehen kann. Aber so ist das ebend, mann will immer das haben, was mann nicht hat.

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Formularbeginn

Formularende

Heute hatten wir unser letztes Teaching von Lobsang DAWA unserem Lama, der dem Dalai Lama seit 26 Jahren zur Seite steht und sehr eng mit ihm lebt. Die Stunden bei Lobsang Dawa waren fuer mich das intensivste an dem Aufenthalt hier in Dahramsala. Nicht so sehr, weil er so viel erzaehlt haette, vielmehr seine Art zu sein und zu leben haben mich sehr beruehrt. Heute kam z.B. ein Bettler zu ihm, der blind ist und dessen Kind vom Auto angefahren wurde und die Beine gebrochen hat. Er hat inbruenstig gebetet und Lobsang Dawa um Hilfe und auch Geld gebeten fuer eine Operation. Er braucht wohl 5000 Rupis und Lobsang Dawa hatte uns gerade erklaert, dass es nicht viel nutzt ueber Mitgefuehl und Naechsteliebe zu meditieren, sondern, dass die eigentliche Aufgabe darin besteht es in unserem Alltag da draussen zu leben.

Lobsang Dawa hat ihn ausfuerhlich angehoert und ihm dann das benoetigte Geld gegeben.

Lobsang Dawa lehrt unter anderem Nonnen, weil er der Meinung ist, dass die es sehr schwer haben an das Wissen zu gelangen.
Wie auch immer, er hat mich mit seiner immer strahlenden und leuchtenden Art sehr beruehrt.


Dalai Lama Unterweisungen

Donnerstag, den 2. Dezember 2010

Heute war der letzte Teil der oeffendlichen Reden des Dalai Lama. Sie waren ja ganz speziell fuer russische Buddhisten ausgerichtet. Und tatsaechlich es waren viele russische Gaeste unter den Zuhoerern. Inzwischen weis ich es waren 8000 Leute. Die Fotos sind uebrigens original von den Teachings. Gestern war der Haupteil die Vervollstaendigung der Initiation. Heute dagegen gab es noch Unterricht fuer die praktische Umsetzung. Das war dann schon wieder spannender fuer mich, oder anders gesagt besser zu verstehen. Obwohl ich die Iniziation auch sehr interessant fand. Ich will hier nicht auf den genauen Inhalt eingehen, das ist glaube ich zu kompliziert. Was ich sagen kann, es ist sehr beeindrucken alleine mit den ca. 8000 Menschen gemeinsam bei einem Teaching vom Dalai Lama zu sein. Davon sind etwa die Haelfte Moenche und sehr viele Tibeter, die ich ja e so von Herzen mag. Das ist ein erhabenes Gefuehl. Und seine Worte sind oft die von Einfachheit und der Achtung vor einander und dem Respekt unseren Mitmenschen und Mitlebewesen gegenueber, da wir alle miteinader verbunden sind und ohne einander nicht leben koennen.

Auch, wenn die Iniziation sehr anspruchsvoll war, weil ebend wirklich fuer Eingeweihte in den Buddhismus, so sind seine Worte sonst einfach verstaendlich und fuer jedermann gedacht.

Morgen geht die Reise weiter nach Bodhgaya, wo ich dann den Karmapa treffen werde…

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